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Wirtschaftswald

Ein Wirtschaftswald ist ein Wald, der planmäßig zur Holzproduktion und -nutzung bewirtschaftet wird.

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Ausführliche Erklärung

Der Wirtschaftswald steht im Gegensatz zum aus der Nutzung genommenen Naturwald. In ihm werden Bestände begründet, gepflegt, durchforstet und geerntet, um dauerhaft Holz zu liefern – zugleich erfüllt er Schutz- und Erholungsfunktionen.

Der überwiegende Teil des mitteleuropäischen Waldes ist Wirtschaftswald. Nachhaltige Bewirtschaftung sichert seine dauerhafte Leistungsfähigkeit.

Eigenschaften

  • Wald zur Holznutzung
  • Planmäßig bewirtschaftet
  • Gegensatz zum Naturwald
  • Erfüllt auch Schutzfunktionen

Verwendung

  • Holzproduktion
  • Forstwirtschaft
  • Ländliche Wertschöpfung

Vorteile

  • Liefert Rohstoff Holz
  • Schafft Arbeitsplätze
  • Multifunktional

Nachteile

  • Nutzungsdruck möglich
  • Braucht gute Planung

Maßeinheiten

Ertrag in Erntefestmeter/Hektar/Jahr
Fläche in Hektar (ha)

Umrechnungen

  • Zuwachs im Wirtschaftswald: mehrere Efm je Hektar und Jahr.

Tipp aus der Praxis

Auch der Wirtschaftswald braucht Alt- und Totholzinseln – so lassen sich Holznutzung und Artenschutz verbinden.

Häufige Fragen

Was ist ein Wirtschaftswald?

Ein planmäßig zur Holznutzung bewirtschafteter Wald.

Was unterscheidet ihn vom Naturwald?

Der Wirtschaftswald wird genutzt, der Naturwald aus der Nutzung genommen.

Verwandte Begriffe

Naturwald Schutzwald Nachhaltige Forstwirtschaft Waldumbau

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