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Schutzwald

Ein Schutzwald schützt durch seine Lage und Bestockung Menschen, Siedlungen oder Böden vor Naturgefahren.

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Ausführliche Erklärung

Schutzwälder erfüllen vorrangig Schutzfunktionen: Bergwälder halten Lawinen, Steinschlag und Muren zurück, andere Wälder schützen vor Bodenerosion, Hochwasser oder Wind. Diese Funktion hat Vorrang vor der Holznutzung.

Schutzwälder werden so gepflegt, dass ihre Schutzwirkung dauerhaft erhalten bleibt – oft mit besonderen Auflagen und ohne Kahlschlag.

Eigenschaften

  • Schutz vor Naturgefahren
  • Lawinen, Steinschlag, Erosion
  • Schutzfunktion vor Nutzung
  • Besondere Pflege

Verwendung

  • Bergwald und Hanglagen
  • Uferschutz
  • Erosionsschutz

Vorteile

  • Schützt Leben und Sachwerte
  • Stabilisiert Hänge und Böden
  • Öffentliches Interesse

Nachteile

  • Bewirtschaftung erschwert
  • Aufwendige Pflege

Maßeinheiten

Fläche in Hektar (ha)
Schutzwirkung nicht in Volumen messbar

Umrechnungen

Für „Schutzwald" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Im Schutzwald steht Stabilität vor Ertrag: Einzelstammentnahme und dauerhafte Bestockung erhalten die Schutzwirkung.

Häufige Fragen

Was ist ein Schutzwald?

Ein Wald, dessen vorrangige Aufgabe der Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen oder Erosion ist.

Was gilt bei seiner Nutzung?

Die Schutzfunktion hat Vorrang vor der Holznutzung.

Verwandte Begriffe

Bannwald Wirtschaftswald Naturwald Erosionsschutz

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