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Waldumbau

Waldumbau ist der planmäßige Umbau instabiler Reinbestände in klimastabile, standortgerechte Mischwälder.

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Ausführliche Erklärung

Viele Wälder bestehen aus gleichaltrigen Nadelholz-Reinbeständen, die anfällig für Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer sind. Beim Waldumbau werden sie schrittweise in strukturreiche Mischwälder aus mehreren, dem Standort und dem Klimawandel angepassten Baumarten überführt.

Waldumbau ist eine zentrale Aufgabe der Forstwirtschaft im Klimawandel und erfolgt über Voranbau, Naturverjüngung und gezielte Pflanzung.

Eigenschaften

  • Umbau zu Mischwald
  • Weg vom Nadelholz-Reinbestand
  • Klimastabil und standortgerecht
  • Über Verjüngung und Pflanzung

Verwendung

  • Klimaanpassung
  • Risikostreuung
  • Naturnahe Waldwirtschaft

Vorteile

  • Erhöht Stabilität
  • Streut Risiken
  • Mehr Artenvielfalt

Nachteile

  • Langfristiger Prozess
  • Kostenintensiv

Maßeinheiten

Fläche in Hektar (ha)
Zeitraum in Jahrzehnten

Umrechnungen

Für „Waldumbau" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Beim Waldumbau vorhandene Naturverjüngung nutzen – sie ist kostengünstig und oft besser an den Standort angepasst als Pflanzung.

Häufige Fragen

Was ist Waldumbau?

Der Umbau instabiler Reinbestände in klimastabile, standortgerechte Mischwälder.

Warum ist er nötig?

Reine Nadelholzbestände sind anfällig für Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer.

Verwandte Begriffe

Naturverjüngung Mischwald Kalamität Nachhaltige Forstwirtschaft

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