Holzbrennstoff-Lexikon
Fachbegriffe rund um Holz, Brennholz & Heizen – von A bis Z. Auf einen Begriff klicken für die ausführliche Erklärung.
A
- Abfuhr
- Die Abfuhr ist der Transport von geerntetem Holz vom Waldweg zum Lagerplatz, Sägewerk oder Kunden.
- Abgelagertes Holz
- Abgelagertes Holz ist Brennholz, das über einen längeren Zeitraum fachgerecht gelagert wurde, damit sich der Wassergehalt deutlich reduziert. Es brennt sauberer, entwickelt mehr Wärme und verursacht weniger Rauch als frisch geschlagenes Holz.
- Ablängen
- Ablängen ist das Zusägen von Stämmen oder Meterholz auf eine bestimmte Länge.
- Abmaß
- Das Abmaß ist der Abzug, der bei der Holzvermessung für Rinde, Übermaß oder Fehler vorgenommen wird.
- Abrieb
- Der Abrieb (mechanische Festigkeit) gibt an, wie widerstandsfähig Pellets gegen Zerfall bei Handhabung sind.
- Absägen
- Absägen ist das Durchtrennen von Holz mit einer Säge, etwa beim Fällen, Entasten oder Zuschneiden.
- Abstocken
- Abstocken bezeichnet das Fällen von Bäumen bzw. das Absägen dicht über dem Wurzelstock.
- Ackerholz
- Ackerholz ist Holz von Bäumen und Hecken an Feldrändern, Feldwegen und aus der Landschaftspflege.
- Ahorn
- Ahorn ist ein heimischer Laubbaum, dessen helles Hartholz gutes Brennholz und geschätztes Möbelholz liefert.
- Akazie
- Als Akazie wird im Brennholzhandel meist die Robinie bezeichnet – ein sehr hartes, witterungsbeständiges Holz mit hohem Heizwert.
- Altholz
- Altholz ist gebrauchtes Holz aus Abbruch, Möbeln oder Verpackungen, das nach Belastungsgrad in Kategorien eingeteilt wird.
- Anfeuerholz
- Anfeuerholz besteht aus dünnen, trockenen Holzstücken, die zum schnellen Entzünden eines Kamin- oder Ofenfeuers verwendet werden.
- Anheizen
- Anheizen ist das Entfachen und In-Gang-Bringen eines Ofen- oder Kaminfeuers.
- Anmachholz
- Anmachholz sind dünne, trockene Holzstücke zum Entzünden des Feuers – gleichbedeutend mit Anfeuerholz.
- Anzündhilfe
- Eine Anzündhilfe ist ein Hilfsmittel, das das sichere und saubere Anheizen eines Ofens oder Kamins erleichtert.
- Aschegehalt
- Der Aschegehalt beschreibt die Menge an Rückständen, die nach der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs übrig bleibt.
- Aschekasten
- Der Aschekasten ist der herausnehmbare Behälter im Ofen, in dem sich die Verbrennungsasche sammelt.
- Ascheverschmelzung
- Ascheverschmelzung (Verschlackung) ist das Zusammenschmelzen der Asche zu harten Schlackeklumpen bei zu hoher Temperatur.
- Astdurchmesser
- Der Astdurchmesser ist die Dicke eines Astes und beeinflusst Spaltbarkeit, Trocknung und Verwertung.
- Astholz
- Astholz stammt aus Ästen oder Kronenteilen eines Baumes und fällt bei der Holzernte oder Baumpflege an.
- Astkrone
- Die Astkrone ist der obere, verzweigte Teil des Baumes mit Ästen und Zweigen, der bei der Ernte als Kronenholz anfällt.
- Astrein
- Astrein (astfrei) bezeichnet Holz oder einen Stammabschnitt ohne Äste und Astansätze.
- Astschnitt
- Der Astschnitt ist das fachgerechte Entfernen einzelner Äste an Bäumen und Sträuchern.
- Astung
- Die Astung ist das gezielte Entfernen von Ästen am stehenden Baum zur Verbesserung der Holzqualität.
- Atro
- Atro (absolut trocken / Darrgewicht) bezeichnet Holz ohne jeglichen Wassergehalt als Bezugsgröße.
- Aufarbeitung
- Aufarbeitung ist das Zerlegen von geerntetem Holz in verwertbare Sortimente wie Scheite, Meterholz oder Hackschnitzel.
- Aufforstung
- Die Aufforstung ist die Neuanlage von Wald durch Pflanzung oder Aussaat auf bisher unbewaldeten oder geräumten Flächen.
- Aufmaß
- Das Aufmaß ist die Ermittlung der Holzmenge eines Stapels, Polters oder einer Lieferung.
- Aushaltung
- Die Aushaltung ist das Einteilen und Ablängen des Stammes in Sortimente nach Qualität und Verwendung.
- Auslieferung
- Die Auslieferung ist die Zustellung von Brennholz oder anderen Holzprodukten an den Kunden.
B
- Balken
- Ein Balken ist ein starkes, kantiges Bauholz mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt für tragende Konstruktionen.
- Bast
- Der Bast ist die innere, lebende Rindenschicht, die Nährstoffe im Baum transportiert.
- Bauholz
- Bauholz ist Holz, das für tragende und konstruktive Zwecke im Bauwesen verwendet wird.
- Baum
- Ein Baum ist eine verholzte Pflanze mit Stamm, Krone und Wurzeln und der Ursprung allen Holzes.
- Baumart
- Die Baumart bestimmt die Eigenschaften des Holzes wie Dichte, Heizwert und Verwendbarkeit.
- Baumfällung
- Die Baumfällung ist das gezielte Umlegen eines Baumes zur Holzgewinnung oder aus Sicherheitsgründen.
- Baumharz
- Baumharz ist die zähflüssige, klebrige Substanz, die vor allem Nadelbäume zum Schutz vor Verletzungen und Schädlingen absondern.
- Baumkrone
- Die Baumkrone ist der obere, beblätterte oder benadelte Teil des Baumes mit Ästen und Zweigen.
- Baumrinde
- Die Baumrinde ist die äußere Schutzschicht des Stammes, die den Baum vor Witterung, Austrocknung und Schädlingen schützt.
- Baumstamm
- Der Baumstamm ist der zentrale, verholzte Hauptteil des Baumes zwischen Wurzel und Krone – die Hauptquelle für Stamm- und Brennholz.
- Baumwurzel
- Die Baumwurzel verankert den Baum im Boden und versorgt ihn mit Wasser und Nährstoffen.
- Bearbeitung
- Bearbeitung ist das Formen und Veredeln von Holz durch Sägen, Hobeln, Fräsen, Schleifen oder Bohren.
- Beil
- Ein Beil ist ein kurzstieliges Hackwerkzeug zum Spalten kleiner Holzstücke und für leichte Holzarbeiten.
- Biegefestigkeit
- Die Biegefestigkeit ist die maximale Biegespannung, die ein Holzbauteil bis zum Bruch aufnehmen kann.
- Biegesteifigkeit
- Die Biegesteifigkeit gibt an, wie stark sich ein Holzbauteil unter Last durchbiegt.
- Biomasse
- Biomasse ist organisches Material wie Holz, das zur Energiegewinnung genutzt wird.
- Biomasseheizwerk
- Ein Biomasseheizwerk erzeugt Wärme durch die Verbrennung biogener Brennstoffe wie Hackschnitzel, Pellets oder Landschaftspflegeholz.
- Birke
- Die Birke ist ein heimischer Laubbaum mit heller Rinde, dessen Holz als sauberes Brennholz und für Möbel genutzt wird.
- Birkenholz
- Birkenholz ist ein sauber brennendes Brennholz mit heller Flamme und dekorativer Rinde – beliebt besonders für Kaminöfen mit Sichtfenster.
- Blochholz
- Blochholz ist langes, hochwertiges Stammholz, das zu Brettern, Bohlen und Kantholz eingeschnitten wird.
- Blockbandsäge
- Eine Blockbandsäge ist ein Sägewerk mit endlosem Bandsägeblatt, das Stämme in Bretter und Bohlen auftrennt.
- Blockholz
- Blockholz ist starkes, gerades Stammholz (der „Block"), das im Sägewerk zu Brettern und Bohlen aufgetrennt wird.
- Bockkäfer
- Bockkäfer sind eine Käferfamilie, deren holzbohrende Larven Holz und geschwächte Bäume schädigen können.
- Bohle
- Eine Bohle ist ein dickes, breites Schnittholzbrett, das für tragende und beanspruchte Bauteile verwendet wird.
- Bohlenware
- Bohlenware ist dickes Schnittholz ab etwa 40 mm Stärke für tragende und stark beanspruchte Bauteile.
- Borke
- Die Borke ist die äußere, abgestorbene Rindenschicht eines Baumes, die ihn vor Witterung, Verletzungen und Schädlingen schützt.
- Borkenkäfer
- Borkenkäfer sind rindenbrütende Käfer, die vor allem Fichten befallen und großen Schaden anrichten können.
- Brenndauer
- Die Brenndauer gibt an, wie lange eine Holzauflage im Ofen brennt und Wärme abgibt.
- Brennholz
- Brennholz ist naturbelassenes Holz, das als Heizmaterial für Kamine, Öfen und Holzheizungen verwendet wird.
- Brennholz-Selbstwerberkurs
- Der Brennholz-Selbstwerberkurs schult Privatpersonen für die sichere Brennholzaufarbeitung im Wald.
- Brennholzkarre
- Eine Brennholzkarre ist ein Transportwagen zum Bewegen und Stapeln von Brennholz.
- Brennholzlager
- Ein Brennholzlager ist der Platz, an dem Brennholz trocken, luftig und regengeschützt aufbewahrt wird, damit es die richtige Restfeuchte erreicht.
- Brennstoff
- Ein Brennstoff ist ein Material, das durch Verbrennung Wärme liefert – im Holzbereich etwa Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets.
- Brennwert
- Der Brennwert beschreibt die gesamte nutzbare Energie eines Brennstoffs einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase steckt.
- Brettsperrholz (BSP/CLT)
- Brettsperrholz (BSP, engl. CLT) ist ein massiver Holzwerkstoff aus kreuzweise verleimten Brettlagen für Wände und Decken.
- Brettware
- Brettware ist Schnittholz in Brettstärke, meist unter 40 mm dick, für vielfältige Bau- und Ausbauzwecke.
- Brückenbildung
- Brückenbildung ist das Verklemmen von Pellets oder Hackgut über der Austragung, sodass kein Brennstoff nachrutscht.
- Brusthöhendurchmesser (BHD)
- Der Brusthöhendurchmesser (BHD) ist der Stammdurchmesser in 1,30 m Höhe – das zentrale Maß der Baum- und Bestandserfassung.
- BSH (Brettschichtholz)
- BSH (Brettschichtholz, Leimbinder) besteht aus mehreren faserparallel verleimten Brettlamellen und ermöglicht große, tragfähige Bauteile.
- Buchdrucker
- Der Buchdrucker ist der wirtschaftlich bedeutendste Borkenkäfer an der Fichte.
- Buche
- Die Buche ist ein heimischer Laubbaum und liefert mit ihrem dichten Holz einen der wichtigsten Rohstoffe für Brennholz und Möbel.
- Buchenholz
- Buchenholz gilt als das beliebteste Brennholz in Deutschland – es verbindet hohen Heizwert mit langer, ruhiger Glut.
- Bündelholz
- Bündelholz ist Brennholz, das in handlichen Bündeln verpackt und verkauft wird – praktisch für kleine Mengen.
C
- Carbonisierung
- Die Carbonisierung ist die Umwandlung von Holz in Holzkohle durch Erhitzen unter Luftabschluss.
- CE-Kennzeichnung
- Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Bauprodukt die europäischen Anforderungen erfüllt und in Verkehr gebracht werden darf.
- Chipper
- Ein Chipper (Hacker) ist eine Maschine, die Holz zu Hackschnitzeln zerkleinert.
- Chipping
- Chipping ist das Zerkleinern von Holz zu Hackschnitzeln mit einem Hacker.
- CO₂-neutral
- CO₂-neutral bedeutet, dass beim Verbrennen von Holz nur so viel Kohlendioxid frei wird, wie der Baum zuvor gebunden hat – bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung ist Brennholz daher nahezu klimaneutral.
- CO₂-Speicherung
- CO₂-Speicherung bezeichnet die Bindung von Kohlendioxid im Holz von Bäumen, Wäldern und Holzprodukten.
- Container
- Ein Container ist ein großer Transport- und Lagerbehälter, in dem Brennholz oder Hackschnitzel in großen Mengen bewegt werden.
- Containerlieferung
- Bei einer Containerlieferung wird Brennholz in größeren Mengen lose oder gebündelt per Container oder Kippanhänger direkt zum Kunden gebracht.
D
- Darrprobe
- Die Darrprobe ist ein Laborverfahren, mit dem der genaue Wassergehalt von Holz durch Trocknen und Wiegen bestimmt wird.
- Dauerbrandofen
- Ein Dauerbrandofen ist ein Ofen, der für lange Brennzeiten ausgelegt ist und die Glut über viele Stunden hält.
- Dendrochronologie
- Die Dendrochronologie ist die Datierung und Auswertung von Holz anhand seiner Jahrringe.
- Derbholz
- Derbholz ist Holz ab 7 Zentimeter Durchmesser mit Rinde – die forstliche Mindeststärke für nutzbares Holz.
- Derbholzgrenze
- Die Derbholzgrenze ist der Durchmesser von 7 Zentimetern mit Rinde, ab dem Holz als Derbholz zählt.
- Dichte
- Die Dichte gibt an, wie viel Masse ein Holz pro Volumeneinheit besitzt – sie ist ein wichtiger Anhaltspunkt für den Heizwert je Raummeter.
- DIN 4074
- DIN 4074 ist die deutsche Norm für die Sortierung von Bauholz nach der Tragfähigkeit (Festigkeitssortierung).
- DINplus
- DINplus ist ein Qualitätszertifikat für Holzpellets, das hohe Anforderungen an Heizwert, Abrieb und Aschegehalt sicherstellt.
- Direktvermarktung
- Direktvermarktung ist der Verkauf von Holz direkt vom Waldbesitzer oder Forstbetrieb an den Endkunden ohne Zwischenhandel.
- Douglasie
- Die Douglasie ist ein schnellwüchsiges Nadelholz mit mittlerem Heizwert, das sowohl als Bau- als auch als Brennholz genutzt wird.
- Drehwuchs
- Drehwuchs ist ein Wuchsfehler, bei dem die Holzfasern schraubig um die Stammachse verlaufen.
- Dreipunktaufnahme
- Die Dreipunktaufnahme ist die Anbauvorrichtung an Traktoren, mit der Forst- und Holzgeräte angekuppelt werden.
- Druckholz
- Druckholz ist das Reaktionsholz, das Nadelbäume auf der Druckseite geneigter Stämme und Äste bilden.
- Durchforstung
- Die Durchforstung ist die Entnahme einzelner Bäume aus einem Bestand, um die verbleibenden zu fördern.
- Durchmesser
- Der Durchmesser ist das Querschnittsmaß eines Stammes, Astes oder Scheits und wichtig für Sortierung und Verarbeitung.
E
- Eibe
- Die Eibe (Taxus baccata) ist ein heimischer, giftiger Nadelbaum mit sehr elastischem, hartem und wertvollem Holz.
- Eiche
- Die Eiche ist ein langlebiger, heimischer Laubbaum, dessen sehr hartes Holz Top-Brennholz und wertvolles Bauholz liefert.
- Eichenholz
- Eichenholz ist ein sehr hartes, dichtes Brennholz mit langer Glutdauer und hohem Heizwert.
- Einschlag
- Der Einschlag ist das Fällen und Aufarbeiten von Bäumen zur Holzgewinnung.
- Einschlagsaison
- Die Einschlagsaison ist der Zeitraum, in dem Holz bevorzugt geschlagen wird – meist das Winterhalbjahr.
- Elsbeere
- Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist ein seltener heimischer Laubbaum mit sehr hartem, wertvollem Holz.
- Emissionen
- Emissionen sind die bei der Holzverbrennung freigesetzten Abgase und Feinstäube.
- Endnutzung
- Die Endnutzung ist die Ernte des reifen Bestandes am Ende der Umtriebszeit.
- Energiegehalt
- Der Energiegehalt gibt an, wie viel Wärmeenergie in einer bestimmten Menge Holz gespeichert ist – meist angegeben in Kilowattstunden.
- Energieholz
- Energieholz ist Holz, das gezielt zur Wärme- oder Stromerzeugung genutzt wird – etwa als Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets.
- ENplus
- ENplus ist ein internationales Qualitätssiegel für Holzpellets mit den Klassen A1, A2 und B.
- Entastung
- Entastung ist das Entfernen der Äste vom gefällten Baum bei der Aufarbeitung.
- Entrindung
- Die Entrindung ist das Entfernen der Rinde vom Stamm oder Scheit, um Trocknung, Haltbarkeit und Brennverhalten zu verbessern.
- Erle
- Die Erle ist ein heimischer Laubbaum feuchter Standorte, dessen weiches Holz als schnell trocknendes Brennholz genutzt wird.
- Ernte
- Die Holzernte ist die Gewinnung von Holz durch Fällen, Aufarbeiten und Rücken im Rahmen der Waldbewirtschaftung.
- Erntefestmeter
- Der Erntefestmeter (Efm) ist das Volumen des verwertbaren Holzes nach dem Einschlag, meist ohne Rinde und ohne Ernteverluste.
- Erntefestmeter ohne Rinde (Efm o. R.)
- Der Erntefestmeter ohne Rinde (Efm o. R.) ist das Volumen des verwertbaren Holzes nach Abzug von Rinde und Ernteverlusten.
- Esche
- Die Esche ist ein heimischer Laubbaum, dessen zähes, hartes Holz sehr gutes Brennholz und geschätztes Werkholz liefert.
- Europäische Lärche
- Die Europäische Lärche (Larix decidua) ist ein heimischer, sommergrüner Nadelbaum mit dauerhaftem, harzreichem Holz.
F
- Fällheber
- Ein Fällheber ist ein Hebelwerkzeug, mit dem schwächere Bäume beim Fällen sicher in die gewünschte Richtung gedrückt werden.
- Fällkeil
- Ein Fällkeil wird in den Fällschnitt getrieben, um den Baum in die geplante Richtung zu kippen und die Säge vor dem Einklemmen zu schützen.
- Fällrichtung
- Die Fällrichtung ist die geplante Richtung, in die ein Baum kontrolliert zu Boden gebracht wird.
- Fällschnitt
- Der Fällschnitt ist der Sägeschnitt, der den Baum nach dem Anlegen der Fällkerbe zu Fall bringt.
- Fällung
- Die Fällung ist das kontrollierte Zu-Fall-Bringen eines Baumes mit Fällkerbe und Fällschnitt.
- Faserbruch
- Faserbruch ist ein Bruch des Holzes quer zur Faser, bei dem die Fasern durchtrennt werden.
- Faserrichtung
- Die Faserrichtung ist der Verlauf der Holzfasern im Stamm und bestimmt Spaltbarkeit und Festigkeit.
- Fasersättigung
- Fasersättigung bezeichnet den Zustand, in dem die Zellwände des Holzes vollständig mit gebundenem Wasser gesättigt sind.
- Fasersättigungspunkt
- Der Fasersättigungspunkt ist die Holzfeuchte, bei der die Zellwände gesättigt, die Zellhohlräume aber wasserfrei sind (etwa 30 %).
- Faserverlauf
- Der Faserverlauf beschreibt die Richtung, in der die Holzfasern im Stamm oder Werkstück verlaufen.
- Feinanteil
- Der Feinanteil ist der Anteil sehr kleiner Partikel und Staub in Hackschnitzeln oder Pellets.
- Feinhackgut
- Feinhackgut sind besonders klein gehackte Holzschnitzel für kleine, automatische Feuerungen.
- Fernwärme
- Fernwärme ist die leitungsgebundene Versorgung großer Gebiete mit Wärme aus zentralen Kraftwerken oder Heizwerken.
- Festholz
- Festholz ist die reine Holzmasse ohne Luftzwischenräume – die Grundlage des Festmeters.
- Festkubikmeter
- Ein Festkubikmeter ist ein Kubikmeter massives Holz ohne Luftzwischenräume – gleichbedeutend mit dem Festmeter.
- Festmeter (fm)
- Ein Festmeter ist ein Kubikmeter massives Holz ohne Luftzwischenräume – die Maßeinheit für Rund- und Stammholz.
- Feuchtemessgerät
- Ein Feuchtemessgerät misst die Holzfeuchte und zeigt an, ob Brennholz trocken genug zum Heizen ist.
- Feuerholz
- Feuerholz ist eine allgemeine Bezeichnung für Holz, das zum Verbrennen und Heizen bestimmt ist.
- Feuerraum
- Der Feuerraum (Brennraum) ist der Raum im Ofen, in dem das Holz verbrennt.
- Fichte
- Die Fichte ist das häufigste Nadelholz Deutschlands und ein weit verbreitetes, günstiges Brennholz mit schneller Wärmeentwicklung.
- Fichtenholz
- Fichtenholz ist das am häufigsten genutzte Nadelholz – günstig, leicht und als Brenn- wie Bauholz verbreitet.
- Flächenlos
- Ein Flächenlos ist ein zur Selbstwerbung freigegebenes, abgegrenztes Waldstück, dessen gesamtes anfallendes Holz aufgearbeitet wird.
- Fladerschnitt
- Der Fladerschnitt ist ein tangentialer Einschnitt, bei dem das Holz die typische, gefiederte Fladermaserung zeigt.
- Fladerschnittholz
- Fladerschnittholz ist tangential eingeschnittenes Holz mit der charakteristischen Fladermaserung.
- Flammenbild
- Das Flammenbild beschreibt das Aussehen der Flamme beim Verbrennen von Holz und gibt Hinweise auf Holzqualität und Verbrennung.
- Forst
- Der Forst ist ein bewirtschafteter Wald, der planmäßig zur Holzproduktion und für weitere Waldfunktionen gepflegt wird.
- Forstamt
- Ein Forstamt ist eine Behörde oder Verwaltungseinheit, die für die Bewirtschaftung und Beaufsichtigung von Wäldern zuständig ist.
- Forstbetrieb
- Ein Forstbetrieb ist ein Unternehmen oder eine Organisation, die Wald bewirtschaftet und Holz erzeugt und vermarktet.
- Forstkran
- Ein Forstkran ist ein hydraulischer Ladekran zum Greifen, Heben und Verladen von Holz.
- Forstmulcher
- Ein Forstmulcher ist eine Maschine, die Gehölz, Stubben und Bewuchs zerkleinert und einarbeitet.
- Forstweg
- Ein Forstweg ist ein befestigter Weg im Wald, der die Bewirtschaftung, Holzernte und Abfuhr ermöglicht.
- Forwarder
- Ein Forwarder ist eine Forstmaschine, die aufgearbeitetes Holz vom Hiebort zum Forstweg transportiert.
- Frischgewicht
- Das Frischgewicht ist das Gewicht von frisch geschlagenem Holz mit hohem Wasseranteil.
- Frühholz
- Frühholz ist der im Frühjahr gebildete, hellere und weichere Teil eines Jahrrings.
- FSC
- FSC ist ein internationales Zertifizierungssystem für verantwortungsvolle, nachhaltige Waldwirtschaft.
- Führungsschiene
- Die Führungsschiene (Schwert) ist der längliche Teil der Motorsäge, auf dem die Sägekette umläuft.
- Funkenflug
- Funkenflug ist das Herausspringen glühender Partikel aus dem Feuer, vor allem bei harzreichem Nadelholz.
- Furnierholz
- Furnierholz ist besonders hochwertiges Stammholz, aus dem dünne Furnierblätter für Möbel und Innenausbau gewonnen werden.
- Furnierschichtholz
- Furnierschichtholz (LVL) ist ein Holzwerkstoff aus vielen parallel verleimten Furnierlagen mit hoher Festigkeit.
- Furnierstamm
- Ein Furnierstamm ist ein makelloser, hochwertiger Stamm, aus dem dünne Furnierblätter gewonnen werden.
G
- G100
- G100 ist eine grobe Hackschnitzel-Korngröße für große Feuerungsanlagen mit robuster Fördertechnik.
- G30
- G30 ist eine Korngrößenklasse für Hackschnitzel mit feiner Körnung, geeignet für kleine automatische Feuerungen.
- G50
- G50 ist eine Korngrößenklasse für Hackschnitzel mit mittlerer Körnung, verbreitet für mittlere und größere Feuerungen.
- Gartenholz
- Gartenholz ist Holz, das bei der Pflege von Gärten und Grünanlagen anfällt – von Baumschnitt bis Heckenschnitt.
- Gehölz
- Ein Gehölz ist eine verholzte Pflanze wie Baum oder Strauch – oder eine kleine, mit solchen bewachsene Fläche.
- Geradschaftigkeit
- Die Geradschaftigkeit beschreibt, wie gerade und geradlinig ein Stamm gewachsen ist.
- Gewichtstrocken
- Gewichtstrocken bezeichnet Holz, das nahezu vollständig getrocknet ist und praktisch kein freies Wasser mehr enthält.
- Gipfelstück
- Das Gipfelstück ist der obere, dünne Teil des Stammes im Übergang zur Krone.
- Gitterbox
- Eine Gitterbox ist ein stapelbarer Metallbehälter, in dem Brennholz gelagert, transportiert und verkauft wird.
- Glanzruß
- Glanzruß ist eine harte, glänzende, teerartige Ablagerung im Schornstein, die bei unvollständiger Verbrennung entsteht.
- Glattkantbrett
- Ein Glattkantbrett ist ein allseitig gehobeltes Brett mit glatten Flächen und rechtwinkligen Kanten.
- Glut
- Glut ist das glühende, flammenlose Verbrennen von Holzkohle nach dem Abbrand der Flammen.
- Glutbett
- Das Glutbett ist die Schicht glühender Holzreste, die nach dem Abbrennen der Flammen im Ofen zurückbleibt und lange Wärme abgibt.
- Greifersäge
- Eine Greifersäge ist ein Kranwerkzeug, das Holz greift und zugleich mit einer integrierten Kettensäge ablängt.
- Grünast
- Ein Grünast ist ein lebender, belaubter Ast des Baumes.
- Grünschnitt
- Grünschnitt ist frisches Schnittgut aus der Garten- und Landschaftspflege, etwa Äste, Zweige und Sträucher.
- Güteklasse
- Die Güteklasse teilt Brennholz nach Qualität und Beschaffenheit ein und hilft, Ware und Preis besser einzuschätzen.
H
- Hacken
- Hacken ist das maschinelle Zerkleinern von Holz zu Hackschnitzeln mit einem Hacker.
- Hacker
- Ein Hacker ist eine Maschine, die Holz zu Hackschnitzeln zerkleinert – als Anbaugerät oder selbstfahrend.
- Hackerleistung
- Die Hackerleistung gibt an, wie viel Hackgut eine Hackmaschine je Zeiteinheit produziert.
- Hackgut
- Hackgut ist ein anderes Wort für Hackschnitzel – zerkleinertes Holz als Brennstoff für automatische Feuerungen.
- Hackgutfeuchte
- Die Hackgutfeuchte ist der Wassergehalt von Hackschnitzeln und bestimmt Heizwert und Lagerfähigkeit.
- Hackschnitzel
- Hackschnitzel sind maschinell zerkleinerte Holzstücke, die als Brennstoff für automatische Heizungen dienen.
- Hackschnitzelbunker
- Ein Hackschnitzelbunker ist der Lagerraum, aus dem Hackschnitzel automatisch zur Heizung gefördert werden.
- Hackschnitzelheizung
- Eine Hackschnitzelheizung ist eine automatische Holzheizung, die Hackschnitzel als Brennstoff nutzt.
- Hackschnitzellager
- Das Hackschnitzellager ist der Ort, an dem Hackgut trocken und belüftet bevorratet wird.
- Hackschnitzelqualität
- Die Hackschnitzelqualität beschreibt Korngröße, Wassergehalt, Feinanteil und Aschegehalt von Hackgut.
- Hainbuche
- Die Hainbuche (Weißbuche) ist ein heimischer Laubbaum mit sehr hartem, dichtem Holz und ausgezeichnetem Heizwert.
- Hallimasch
- Der Hallimasch ist ein Pilz, der als Parasit Bäume schädigt und als Fäuleerreger Holz zersetzt.
- Hartholz
- Hartholz ist Holz von Laubbäumen mit hoher Dichte, das langsam und mit langer Glut verbrennt.
- Harvester
- Ein Harvester ist eine Forstmaschine, die Bäume fällt, entastet und in Abschnitte ablängt – vollmechanisiert.
- Harvesteraggregat
- Das Harvesteraggregat ist der Fäll- und Aufarbeitungskopf am Kranarm eines Harvesters.
- Harz
- Harz ist die klebrige, brennbare Ausscheidung von Nadelbäumen, die das Brennverhalten beeinflusst.
- Harzgehalt
- Der Harzgehalt gibt an, wie viel Harz ein Holz enthält, und beeinflusst Entzündbarkeit, Funkenflug und Rußbildung.
- Harzkanal
- Harzkanäle sind mit Harz gefüllte Gänge im Holz und in der Rinde vieler Nadelbäume.
- HDF
- HDF (hochdichte Faserplatte) ist ein besonders dichter, fester Holzwerkstoff aus feinen Holzfasern.
- Heizkessel
- Ein Heizkessel ist das zentrale Gerät einer Heizung, das den Brennstoff verbrennt und die Wärme an das Heizsystem abgibt.
- Heizleistung
- Die Heizleistung ist die Wärmemenge, die ein Ofen oder Kessel pro Zeiteinheit abgibt, angegeben in Kilowatt.
- Heizöläquivalent
- Das Heizöläquivalent vergleicht den Energiegehalt eines Brennstoffs mit der entsprechenden Menge Heizöl.
- Heizwert
- Der Heizwert gibt an, wie viel nutzbare Wärme bei der Verbrennung eines Brennstoffs frei wird – ohne die Kondensationswärme der Abgase.
- Hobeldiele
- Eine Hobeldiele ist ein gehobeltes, meist profiliertes Massivholzbrett für Fußböden.
- Hobelware
- Hobelware ist gehobeltes Schnittholz mit glatter Oberfläche und maßgenauem Profil.
- Holz
- Holz ist der nachwachsende Rohstoff aus dem Stamm, den Ästen und Wurzeln von Bäumen.
- Holzanatomie
- Die Holzanatomie ist die Lehre vom mikroskopischen und makroskopischen Aufbau des Holzes.
- Holzart
- Die Holzart bezeichnet das Holz einer bestimmten Baumart mit ihren typischen Eigenschaften.
- Holzasche
- Holzasche ist der mineralische Rückstand, der nach der Verbrennung von Holz übrig bleibt.
- Holzbearbeitungsmechaniker
- Der Holzbearbeitungsmechaniker ist ein Ausbildungsberuf der ersten Verarbeitungsstufe – vor allem im Sägewerk.
- Holzbrikett
- Holzbriketts sind aus trockenen Sägespänen gepresste Brennstoffblöcke mit hohem Heizwert und geringer Restfeuchte.
- Holzernte
- Die Holzernte ist die Gewinnung von Holz aus dem Wald durch Fällen, Aufarbeiten und Rücken.
- Holzerntekette
- Die Holzerntekette ist die Abfolge aller Arbeitsschritte von der Fällung bis zur Bereitstellung des Holzes am Weg.
- Holzfaser
- Die Holzfaser ist die langgestreckte Grundeinheit des Holzes und bestimmt Festigkeit und Spaltbarkeit.
- Holzfehler
- Holzfehler sind natürliche oder schadensbedingte Merkmale, die den Wert und die Verwendbarkeit des Holzes mindern.
- Holzfeuchte
- Die Holzfeuchte gibt den Wasseranteil im Holz bezogen auf die Trockenmasse an und entscheidet über die Brennqualität.
- Holzfeuchtemessung
- Die Holzfeuchtemessung bestimmt den Wassergehalt von Holz, etwa um Brennholz auf Ofenreife zu prüfen.
- Holzfeuerung
- Eine Holzfeuerung ist eine Feuerungsanlage, die Holz als Brennstoff verbrennt – vom Kaminofen bis zum Heizkessel.
- Holzgreifer
- Ein Holzgreifer ist ein hydraulisches Greifwerkzeug am Kran zum Fassen von Stämmen, Scheitholz oder Hackgut.
- Holzhandel
- Der Holzhandel ist der Kauf und Verkauf von Holz und Holzprodukten – vom Rundholz bis zum Brennholz.
- Holzheizwerk
- Ein Holzheizwerk ist ein Biomasseheizwerk, das ausschließlich Holzbrennstoffe zur Wärmeerzeugung nutzt.
- Holzkaufmann
- Der Holzkaufmann ist auf den Handel mit Holz und Holzwerkstoffen spezialisiert.
- Holzkohle
- Holzkohle ist ein poröser, kohlenstoffreicher Brennstoff, der durch Verkohlung von Holz unter Luftabschluss entsteht.
- Holzlager
- Ein Holzlager ist der Platz, an dem Brennholz oder anderes Holz trocken und geordnet aufbewahrt wird.
- Holzlagerplatz
- Ein Holzlagerplatz ist eine Fläche zur Zwischenlagerung von Rund-, Schnitt- oder Brennholz.
- Holzlagerung
- Holzlagerung bezeichnet die sachgerechte Aufbewahrung von Brennholz, damit es trocknet und seine Qualität behält.
- Holzlogistik
- Die Holzlogistik umfasst die Organisation von Transport, Lagerung und Fluss des Holzes vom Wald bis zur Verarbeitung.
- Holzmechaniker
- Der Holzmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf der holzverarbeitenden Industrie.
- Holzmengen umrechnen (Faustzahlen)
- Holz wird in unterschiedlichen Formen verkauft – geschichtet, geschüttet oder als Stamm. Mit den offiziellen Faustzahlen lassen sich Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter zuverlässig ineinander umrechnen.
- Holzpellets
- Holzpellets sind kleine, gepresste Zylinder aus trockenen Sägespänen und ein genormter Brennstoff für Pelletheizungen.
- Holzpolter
- Ein Holzpolter ist ein geordneter Stapel gefällter Stämme an der Waldstraße zur Abfuhr.
- Holzporen
- Holzporen sind die im Querschnitt sichtbaren Gefäße (Poren) des Laubholzes, die Wasser leiten und das Holzbild prägen.
- Holzpreisindex
- Der Holzpreisindex bildet die Entwicklung der Holzpreise über die Zeit als Kennzahl ab.
- Holzquellung
- Holzquellung ist die Maß- und Volumenzunahme des Holzes bei Aufnahme von Feuchtigkeit.
- Holzrechner
- Ein Holzrechner ist ein Hilfsmittel oder Programm zur Umrechnung von Holzmengen und -maßen.
- Holzrückung
- Die Holzrückung ist der Transport des gefällten Holzes vom Hiebsort zum Waldweg und ist gleichbedeutend mit der Rückung.
- Holzscheit
- Ein Holzscheit ist ein einzelnes, gesägtes und gespaltenes Stück Brennholz in ofengerechter Länge.
- Holzschutz
- Holzschutz umfasst alle Maßnahmen, die Holz vor Feuchtigkeit, Pilzen und Insekten schützen.
- Holzschutzklasse
- Die Holzschutzklasse (Gebrauchsklasse) ordnet Holzbauteile nach dem Risiko für Pilz- und Insektenbefall ein und gibt den nötigen Holzschutz vor.
- Holzschwindung
- Holzschwindung ist die Volumen- und Maßabnahme des Holzes beim Trocknen unter den Fasersättigungspunkt.
- Holzsortierung
- Die Holzsortierung teilt Rund- und Schnittholz nach Qualität, Stärke und Verwendung in Güteklassen ein.
- Holzspalter
- Ein Holzspalter ist ein Gerät, das Holzscheite hydraulisch der Länge nach spaltet.
- Holzspalter-Unterweisung
- Die Holzspalter-Unterweisung schult den sicheren Umgang mit hydraulischen Holzspaltern.
- Holzstrahl
- Holzstrahlen (Markstrahlen) sind radiale Zellbänder, die im Stamm Nährstoffe quer transportieren und speichern.
- Holzvergaser
- Ein Holzvergaser ist eine effiziente Scheitholzheizung, die das Holz in zwei Stufen vergast und verbrennt.
- Holzvergaserkessel
- Ein Holzvergaserkessel ist der Heizkessel einer Scheitholz-Zentralheizung mit zweistufiger Vergasungstechnik.
- Holzwerkstoff
- Ein Holzwerkstoff ist ein aus Holzteilen hergestelltes Plattenmaterial wie Spanplatte, OSB oder Faserplatte.
I
- Imprägnierung
- Die Imprägnierung ist eine Schutzbehandlung von Holz gegen Feuchtigkeit, Pilze und Insekten – vor allem im Außenbereich.
- Industrie-Rundholz
- Industrie-Rundholz ist Rundholz geringerer Qualität, das zu Zellstoff, Papier oder Holzwerkstoffen verarbeitet wird.
- Industriehackgut
- Industriehackgut sind gröbere Hackschnitzel aus Industrie- und Restholz für große Feuerungs- und Industrieanlagen.
- Industriehackschnitzel
- Industriehackschnitzel sind gleichmäßige, hochwertige Hackschnitzel aus entrindetem Stammholz oder Sägenebenprodukten.
- Industrieholz
- Industrieholz ist Holz, das nicht als hochwertiges Stammholz, sondern als Rohstoff für die Weiterverarbeitung genutzt wird.
- Insektenholz
- Insektenholz ist von Insekten wie dem Borkenkäfer befallenes Holz, das an Bau- und Verkaufswert verliert, aber gutes Brennholz sein kann.
- ISO 17225
- ISO 17225 ist die internationale Normenreihe, die feste Biobrennstoffe wie Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz klassifiziert.
J
- Jahresbedarf
- Der Jahresbedarf ist die Menge Brennholz, die ein Haushalt für eine komplette Heizsaison benötigt.
- Jahresring
- Ein Jahresring ist die jährliche Zuwachszone im Stammquerschnitt, aus der sich Alter und Wuchs eines Baumes ablesen lassen.
- Jahrringbreite
- Die Jahrringbreite ist die Breite eines Jahrrings und ein Maß für die Wuchsgeschwindigkeit und Holzqualität.
- Jungbestand
- Ein Jungbestand ist eine Waldfläche mit jungen Bäumen und damit die zukünftige Holz- und Brennstoffquelle.
- Jungwuchs
- Jungwuchs ist die junge Baumgeneration im Wald bis zum Dickungsalter, aus der der künftige Bestand hervorgeht.
K
- Käferholz
- Käferholz ist Holz von Bäumen, die durch Borkenkäfer geschädigt oder abgetötet wurden.
- Käfernest
- Ein Käfernest ist ein lokaler Befallsherd des Borkenkäfers, von dem aus sich der Schädling ausbreitet.
- Kahlschlag
- Ein Kahlschlag ist die vollständige Räumung eines Waldbestandes durch Fällen aller Bäume auf einer Fläche.
- Kambium
- Das Kambium ist die dünne Wachstumsschicht zwischen Holz und Rinde, die den Dickenzuwachs des Baumes bildet.
- Kamin
- Ein Kamin ist eine Feuerstätte für Holz sowie der Schornstein, der die Abgase abführt.
- Kaminfeuer
- Als Kaminfeuer bezeichnet man die Verbrennung von Holz in einem Kamin oder Kaminofen – Quelle von Wärme und gemütlicher Atmosphäre.
- Kaminholz
- Kaminholz ist ofenfertig gesägtes und gespaltenes Brennholz, das speziell für Kamine und Kaminöfen aufbereitet ist.
- Kaminofen
- Ein Kaminofen ist ein freistehender Ofen, der mit Scheitholz beheizt wird und Wohnräume mit Strahlungswärme versorgt.
- Kaminzug
- Der Kaminzug ist der Unterdruck im Schornstein, der die Verbrennungsluft ansaugt und die Abgase abführt.
- Kammertrocken
- Kammertrocken bezeichnet Holz, das in einer Trockenkammer technisch auf niedrige Restfeuchte getrocknet wurde.
- Kantholz
- Kantholz ist besäumtes Schnittholz mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt für konstruktive Zwecke.
- Kappsäge
- Eine Kappsäge ist eine Säge zum präzisen Ablängen von Holz auf gleichbleibende Längen.
- Kastanie
- Als Kastanie wird meist die Edelkastanie bezeichnet, deren dauerhaftes Holz gutes Brennholz und beständiges Bauholz liefert – nicht zu verwechseln mit der Rosskastanie.
- Kernfäule
- Kernfäule ist eine Pilzfäule, die vom Kernholz im Inneren des Stammes ausgeht.
- Kernholz
- Kernholz ist der innere, oft dunklere und dauerhaftere Teil des Stammes, der keine Wasserleitung mehr übernimmt.
- Kerto
- Kerto ist ein bekannter Markenname für Furnierschichtholz (LVL) eines finnischen Herstellers.
- Kessel
- Ein Kessel ist das zentrale Bauteil einer Heizung, in dem der Brennstoff verbrannt und die Wärme an das Heizwasser übertragen wird.
- Kesseldruckimprägnierung
- Kesseldruckimprägnierung ist ein Verfahren, das Holzschutzmittel unter Druck tief in das Holz einbringt.
- Kiefer
- Die Kiefer ist ein anspruchsloser Nadelbaum, dessen harzreiches Holz als Bau- und Brennholz verbreitet ist.
- Kiefernholz
- Kiefernholz ist ein harzreiches Nadelholz, das schnell Wärme entwickelt und sich gut zum Anheizen eignet.
- Klotz
- Ein Klotz ist ein kurzes, dickes Stück Rundholz, das noch gespalten werden muss.
- Korngröße
- Die Korngröße beschreibt die Größe der einzelnen Hackschnitzel und bestimmt ihre Eignung für die jeweilige Feuerung.
- Kran
- Ein Kran ist eine Hebevorrichtung, mit der Stämme und Holz verladen und bewegt werden.
- Kreissäge
- Eine Kreissäge zerteilt Holz mit einem rotierenden, kreisrunden Sägeblatt.
- Kronenholz
- Kronenholz ist das Astmaterial aus der Baumkrone, das bei der Ernte anfällt und als Brennholz oder Hackschnitzel genutzt wird.
- Kubikmeter
- Der Kubikmeter ist die Grundeinheit für Volumen und Basis der Holzmaße Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter.
- Kupferstecher
- Der Kupferstecher ist ein kleiner Borkenkäfer, der vor allem die dünnrindigen Teile und jüngere Fichten befällt.
- Kurzholz
- Kurzholz ist Rundholz, das bereits im Wald auf kurze, transport- und verarbeitungsgerechte Längen abgelängt wurde.
- KVH (Konstruktionsvollholz)
- KVH (Konstruktionsvollholz) ist technisch getrocknetes, maßhaltiges Vollholz für tragende Konstruktionen im Holzbau.
L
- Lagerfäule
- Lagerfäule ist die Zersetzung von Holz durch Pilze während zu langer oder falscher Lagerung.
- Lagerfeuchte
- Die Lagerfeuchte ist der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes während der Lagerung und verändert sich mit Standort und Wetter.
- Lagerplatz
- Der Lagerplatz ist der Ort, an dem Brennholz aufbewahrt und getrocknet wird – entscheidend für Qualität und Trocknungsdauer.
- Lagerung
- Lagerung ist das Aufbewahren von Holz, damit es trocknet und seine Qualität behält.
- Landschaftspflegeholz
- Landschaftspflegeholz ist Holz, das bei der Pflege von Hecken, Feldgehölzen, Straßenrändern und Gewässern anfällt.
- Langholz
- Langholz ist unaufgearbeitetes Stammholz in großer Länge, das erst im Sägewerk oder beim Kunden eingeschnitten wird.
- Lärche
- Die Lärche ist das einzige heimische Nadelholz, das im Winter die Nadeln abwirft, und liefert dauerhaftes, witterungsbeständiges Holz.
- Lärchenholz
- Lärchenholz ist ein hartes, harzreiches und witterungsbeständiges Nadelholz, das vor allem im Außenbau geschätzt wird.
- Latte
- Eine Latte ist ein schmales, dünnes Schnittholz für Unterkonstruktionen und leichte Bauzwecke.
- Laubbaum
- Ein Laubbaum ist ein Baum mit Blättern, der meist dichtes Hartholz mit hohem Heizwert liefert.
- Laubholz
- Laubholz ist Holz von Laubbäumen wie Buche, Eiche oder Birke und stellt einen Großteil des hochwertigen Brennholzes.
- Leimholz
- Leimholz ist aus mehreren Holzstücken verleimtes Massivholz, etwa als Leimholzplatte für Möbel und Ausbau.
- Liefergebiet
- Das Liefergebiet ist der räumliche Bereich, in dem ein Händler Brennholz oder andere Produkte ausliefert.
- Liefermenge
- Die Liefermenge ist die Holzmenge, die bei einer Bestellung geliefert wird – angegeben in Raummeter, Schüttraummeter oder Tonnen.
- Lieferzeit
- Die Lieferzeit ist die Zeitspanne zwischen Bestellung und Anlieferung von Brennholz oder anderen Produkten.
- Linde
- Die Linde (Tilia) ist ein heimischer Laubbaum mit sehr weichem, gleichmäßigem Holz, das als klassisches Schnitzholz gilt.
- Lohnschnitt
- Lohnschnitt ist das Einschneiden von Rundholz zu Schnittholz durch ein Sägewerk gegen Bezahlung, wobei das Holz beim Auftraggeber bleibt.
- Luftfeuchte
- Die Luftfeuchte ist der Wasserdampfgehalt der Luft und beeinflusst die Trocknung von Brennholz.
- Lufttrocken
- Lufttrocken bezeichnet Brennholz, das durch natürliche Trocknung an der Luft eine Restfeuchte unter etwa 20 Prozent erreicht hat.
- Lufttrocknung
- Die Lufttrocknung ist die natürliche Trocknung von Brennholz durch Luftzirkulation an einem sonnigen, regengeschützten Ort.
- Lutro
- Lutro (lufttrocken) bezeichnet den natürlichen, an der Luft getrockneten Zustand von Holz als Bezugsgröße.
- LVL
- LVL ist die englische Abkürzung für Laminated Veneer Lumber – Furnierschichtholz.
M
- M20
- M20 ist eine Wassergehaltsklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225 mit maximal 20 % Wassergehalt.
- M30
- M30 ist eine Wassergehaltsklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225 mit maximal 30 % Wassergehalt.
- M40
- M40 ist eine Wassergehaltsklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225 mit maximal 40 % Wassergehalt.
- Mantelrinde
- Die Mantelrinde ist die äußere Rindenschicht, die den Stamm wie ein schützender Mantel umgibt.
- Markröhre
- Die Markröhre ist der weiche Markstrang im Zentrum des Stammes, um den sich die Jahrringe bilden.
- Maschinenring
- Ein Maschinenring ist ein Zusammenschluss von Land- und Forstwirten zur gemeinsamen Nutzung von Maschinen und Dienstleistungen.
- Maschinenspalter
- Ein Maschinenspalter ist ein Gerät, das Holzscheite maschinell spaltet und die Brennholzaufbereitung erheblich erleichtert.
- Maßband
- Ein Maßband ist ein flexibles Messwerkzeug zum Ermitteln von Längen, Durchmessern und Poltermaßen beim Holz.
- Masseermittlung
- Die Masseermittlung ist die Bestimmung der Holzmenge eines Stapels, Polters oder einer Lieferung nach Volumen oder Gewicht.
- Maßeinheit
- Eine Maßeinheit ist die festgelegte Größe, in der Holzmengen angegeben werden – etwa Festmeter, Raummeter oder Schüttraummeter.
- Massivholz
- Massivholz ist Holz, das durchgehend aus einem Stück gewachsenem Holz besteht – ohne Verklebung mehrerer Schichten.
- MDF
- MDF (mitteldichte Faserplatte) ist ein homogener Holzwerkstoff aus feinen Holzfasern für Möbel und Innenausbau.
- Mengenrabatt
- Ein Mengenrabatt ist ein Preisnachlass, den Händler bei der Abnahme größerer Brennholzmengen gewähren.
- Messerfurnier
- Messerfurnier ist ein dünnes Furnierblatt, das mit einem Messer vom Stamm bzw. Block geschält (gemessert) wird.
- Meterholz
- Meterholz ist Brennholz in etwa einem Meter Länge, das noch nicht auf Ofenlänge gesägt ist.
- Mischholz
- Mischholz ist Brennholz aus verschiedenen Holzarten, das Eigenschaften von Hart- und Weichholz kombiniert.
- Mittendurchmesser
- Der Mittendurchmesser ist der Durchmesser eines Stammabschnitts in seiner Mitte und Grundlage der Festmeterberechnung.
- Mondholz
- Mondholz ist Holz, das nach altem Brauchtum zu bestimmten Mondphasen eingeschlagen wird.
- Mondphasenholz
- Mondphasenholz ist die ausführliche Bezeichnung für nach Mondphasen eingeschlagenes Holz (Mondholz).
- Motorsäge
- Eine Motorsäge (Kettensäge) ist das wichtigste Werkzeug zum Fällen, Entasten und Ablängen von Holz.
- Mulcher
- Ein Mulcher ist eine Maschine, die Bewuchs, Äste und Gehölz zerkleinert und meist auf der Fläche belässt.
N
- Nadelbaum
- Ein Nadelbaum ist ein Baum mit Nadeln, dessen leichtes Holz vor allem als Bauholz und zum Anheizen dient.
- Nadelholz
- Nadelholz ist Holz von Nadelbäumen wie Fichte, Kiefer oder Tanne – leicht, harzreich und gut zum Anheizen geeignet.
- Nahwärme
- Nahwärme ist die leitungsgebundene Wärmeversorgung eines räumlich begrenzten Gebiets aus einer gemeinsamen Heizzentrale.
- Nasslager
- Ein Nasslager ist ein Lagerplatz, auf dem Rundholz durch ständige Beregnung frisch und schädlingsfrei gehalten wird.
- Nasslagerung
- Nasslagerung ist die Konservierung von Rundholz durch dauerhafte Befeuchtung (Beregnung oder Wasserlagerung).
- Naturverjüngung
- Naturverjüngung ist die natürliche Erneuerung des Waldes aus Samen der vorhandenen Bäume.
- Nennfeuchte
- Die Nennfeuchte ist der angestrebte oder angegebene Feuchtewert, den Brennholz oder Pellets erreichen sollen.
- Nut-und-Feder
- Nut-und-Feder ist eine Verbindungsart, bei der eine Feder des einen Brettes in die Nut des Nachbarbrettes greift.
- Nutzholz
- Nutzholz ist Holz, das stofflich verarbeitet wird – zu Bau-, Möbel- oder Werkholz – im Unterschied zum Brennholz.
- Nutzholzsortierung
- Die Nutzholzsortierung teilt Holz nach seiner Eignung als Nutzholz (Bau-, Werk- und Industrieholz) in Güte- und Verwendungsklassen ein.
- Nutzungsklasse
- Die Nutzungsklasse (Gebrauchsklasse) beschreibt die Feuchtebeanspruchung, der ein Holzbauteil im Einsatz ausgesetzt ist.
O
- Ofen
- Ein Ofen ist eine Feuerstätte, die durch Verbrennung von Holz oder anderem Brennstoff Wärme für Räume liefert.
- Ofenfertig
- Ofenfertig bezeichnet Brennholz, das gesägt, gespalten und getrocknet ist und sofort verheizt werden kann.
- Ofenholz
- Ofenholz ist Brennholz, das speziell für Kamin- und Holzöfen zugeschnitten ist.
- Ofenlänge
- Die Ofenlänge ist die für einen bestimmten Ofen passende Scheitlänge des Brennholzes.
- Ofenscheit
- Ein Ofenscheit ist ein auf Ofenmaß gesägtes und gespaltenes Holzstück, das genau in die Brennkammer passt.
- Ofentrocken
- Ofentrocken bezeichnet Brennholz, das mit einer Restfeuchte unter 20 Prozent sofort ofenfertig ist.
- OSB-Platte
- Eine OSB-Platte ist ein Holzwerkstoff aus großen, ausgerichteten Holzspänen (Oriented Strand Board) für Bau und Ausbau.
P
- P16
- P16 ist eine Korngrößenklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225 mit überwiegend feiner Körnung.
- P31
- P31 ist eine mittlere Korngrößenklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225.
- P45
- P45 ist eine grobe Korngrößenklasse für Hackschnitzel nach ISO 17225.
- Palette
- Eine Palette ist eine Transport- und Verpackungseinheit, auf der Brennholz gestapelt geliefert und gelagert werden kann.
- Pappel
- Die Pappel ist ein schnellwüchsiger Laubbaum mit leichtem Holz, das als Brennholz nur einen geringen Heizwert hat.
- PEFC
- PEFC ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Holzkette.
- Pelletbunker
- Ein Pelletbunker ist ein Lagerraum oder Behälter zur Bevorratung von Holzpellets für die Heizung.
- Pelletfeinanteil
- Der Pelletfeinanteil ist der Anteil an Staub und Bruch in einer Pelletlieferung.
- Pelletförderung
- Die Pelletförderung ist der automatische Transport von Holzpellets aus dem Lager zum Kessel.
- Pelletheizung
- Eine Pelletheizung ist eine automatische Holzheizung, die Holzpellets als Brennstoff nutzt.
- Pelletkessel
- Ein Pelletkessel ist der Heizkessel einer Pelletheizung, der Holzpellets automatisch verbrennt.
- Pelletlager
- Ein Pelletlager ist der trockene Raum oder Behälter, aus dem Pellets automatisch zur Heizung gefördert werden.
- Pelletlagerraum
- Ein Pelletlagerraum ist der bauliche Raum oder Behälter zur Bevorratung von Holzpellets.
- Pelletlieferung
- Die Pelletlieferung ist die Zustellung von Holzpellets als lose Einblasware, in Säcken oder auf Paletten.
- Pelletproduktion
- Die Pelletproduktion ist die Herstellung von Holzpellets aus getrockneten, zerkleinerten Sägespänen unter hohem Druck.
- Pelletqualität
- Die Pelletqualität beschreibt Heizwert, Wassergehalt, Aschegehalt und Abrieb von Holzpellets.
- Pelletrohstoff
- Pelletrohstoff ist das Holzmaterial, aus dem Holzpellets gepresst werden – vor allem Säge- und Hobelspäne.
- Pellets
- Pellets sind kleine, gepresste Zylinder aus trockenen Sägespänen und ein genormter, automatisch förderbarer Holzbrennstoff.
- Pelletsack
- Ein Pelletsack ist die abgepackte Verkaufseinheit für Holzpellets, meist mit 15 Kilogramm Inhalt.
- Polter
- Ein Polter ist ein ordentlich aufgeschichteter Stapel von Rundholz am Waldweg, bereit zur Abfuhr.
- Polterholz
- Polterholz ist am Waldweg zu einem Polter aufgeschichtetes Rundholz, das zur Abholung oder Selbstwerbung bereitliegt.
- Polterplatz
- Ein Polterplatz ist eine befestigte Fläche an der Waldstraße zum Lagern und Verladen von Holzpoltern.
- Preis je Festmeter
- Der Preis je Festmeter ist der Verkaufspreis für einen Kubikmeter massives Holz und die übliche Vergleichsgröße beim Rund- und Stammholz.
- Preis je Raummeter
- Der Preis je Raummeter ist der Verkaufspreis für einen Kubikmeter geschichtetes Brennholz und die wichtigste Vergleichsgröße beim Kauf.
- Preis je SRM
- Der Preis je Schüttraummeter ist der Verkaufspreis für einen Kubikmeter lose geschüttetes Brennholz.
Q
- Qualitätsholz
- Qualitätsholz ist besonders hochwertiges Brennholz mit niedriger Restfeuchte, sauberer Aufbereitung und geeigneter Holzart.
- Qualitätsklasse
- Eine Qualitätsklasse teilt Holz oder Holzbrennstoffe nach festgelegten Merkmalen in Güteklassen ein.
- Quellen
- Quellen ist der Vorgang, bei dem Holz durch Feuchtaufnahme an Maß und Volumen zunimmt.
- Querschnitt
- Der Querschnitt ist die Schnittfläche eines Holzstückes quer zur Faser und zeigt Jahresringe, Feuchte und Struktur.
R
- RAL-Gütezeichen
- Das RAL-Gütezeichen kennzeichnet Produkte und Leistungen, die geprüfte Gütebedingungen einhalten.
- Rauchentwicklung
- Die Rauchentwicklung beschreibt die Menge an Rauch, die beim Verbrennen von Holz entsteht.
- Raumdichte
- Die Raumdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Stoffes – bei Holz ein Maß für Dichte und Heizwert.
- Raummeter (rm)
- Ein Raummeter ist ein Kubikmeter geschichtetes Scheitholz einschließlich der Luftzwischenräume – das häufigste Handelsmaß für Brennholz.
- Rauspund
- Rauspund ist ein einseitig sägeraues Nut-und-Feder-Brett, das vor allem für Dachschalungen und Unterböden verwendet wird.
- Reaktionsholz
- Reaktionsholz ist Holz, das ein Baum bei Schräglage oder einseitiger Belastung zur Stabilisierung bildet.
- Reisig
- Reisig ist dünnes Ast- und Zweigmaterial unterhalb der Derbholzgrenze.
- Restasche
- Restasche ist der mineralische Rückstand, der nach dem vollständigen Abbrand von Holz im Ofen zurückbleibt.
- Restfeuchte
- Die Restfeuchte ist der verbleibende Wasseranteil im Brennholz und entscheidet, ob es heizfertig ist.
- Restholz
- Restholz ist das bei Ernte und Verarbeitung anfallende, nicht als Nutzholz verwertbare Holz.
- Rinde
- Rinde ist die äußere Schutzschicht des Baumes aus lebendem Bast und abgestorbener Borke.
- Rindenabzug
- Der Rindenabzug ist die rechnerische Verringerung des Holzvolumens oder -gewichts um den Anteil der Rinde.
- Rindenanteil
- Der Rindenanteil gibt an, wie viel Rinde am Brennholz haftet, und beeinflusst Aschegehalt und Brennverhalten.
- Rindenmulch
- Rindenmulch ist zerkleinerte Baumrinde, die als Bodenabdeckung in Garten und Landschaftsbau verwendet wird.
- Robinie
- Die Robinie (Scheinakazie) hat eines der härtesten und dauerhaftesten heimischen Hölzer und liefert Top-Brennholz.
- Rohdichte
- Die Rohdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen des Holzes und ein Maß für seine Dichte und seinen Heizwert je Raummeter.
- Rohmasse
- Die Rohmasse ist das Gesamtgewicht von Holz einschließlich des enthaltenen Wassers.
- Rollcontainer
- Ein Rollcontainer ist ein fahrbarer Behälter, mit dem Brennholz oder Hackgut bewegt und bereitgestellt wird.
- Rotbuche
- Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist die wichtigste heimische Laubbaumart und liefert schweres, hartes Holz mit hohem Brennwert.
- Roteiche
- Die Roteiche (Quercus rubra) ist eine aus Nordamerika stammende Eichenart mit rascherem Wuchs und intensiver Herbstfärbung.
- Rotkern
- Rotkern ist eine rötlich-braune Farbkernbildung im Inneren von Buchen- und anderen Laubholzstämmen.
- Rückeanhänger
- Ein Rückeanhänger (Rückewagen) ist ein geländegängiger Anhänger mit Kran zum Transport von Holz aus dem Bestand.
- Rückegasse
- Eine Rückegasse ist eine feste Fahrspur im Wald, auf der Forstmaschinen fahren, um Holz zu rücken.
- Rückekette
- Eine Rückekette ist eine robuste Kette, mit der Stämme zum Ziehen an Schlepper oder Seilwinde angeschlagen werden.
- Rückepferd
- Ein Rückepferd ist ein speziell ausgebildetes Pferd, das Holz besonders bodenschonend aus dem Wald zieht.
- Rückeschild
- Ein Rückeschild ist eine am Heck eines Forstschleppers montierte Schildplatte zum Abstützen und Anpressen beim Holzrücken.
- Rückeschlepper
- Ein Rückeschlepper ist eine Forstmaschine, die gefällte Stämme über den Boden zum Forstweg zieht.
- Rückewagen
- Ein Rückewagen ist ein Anhänger mit Ladekran, der geladenes Holz getragen zum Weg transportiert.
- Rückezange
- Eine Rückezange ist ein zangenförmiges Greifwerkzeug am Kran, das Stämme und Poltern zum Transport greift.
- Rückezug
- Ein Rückezug (Forwarder) ist eine geländegängige Forstmaschine, die aufgearbeitetes Holz aufgeladen aus dem Bestand transportiert.
- Rückung
- Die Rückung ist der Transport des gefällten Holzes vom Hiebsort zum Waldweg oder Lagerplatz.
- Rundholz
- Rundholz ist unverarbeitetes, entastetes Stammholz, wie es nach der Fällung anfällt.
- Rundholzplatz
- Ein Rundholzplatz ist eine befestigte Fläche zur Annahme, Lagerung und Sortierung von Rundholz, meist am Sägewerk.
- Rußbrand
- Ein Rußbrand (Schornsteinbrand) ist das Entzünden von Ruß- und Teerablagerungen im Schornstein.
S
- Saftstrom
- Der Saftstrom ist der Transport von Wasser und Nährstoffen im Baum.
- Säge
- Eine Säge ist ein Werkzeug mit gezähntem Blatt zum Trennen von Holz.
- Sägeblatt
- Ein Sägeblatt ist der gezähnte, schneidende Teil einer Säge.
- Sägerundholz
- Sägerundholz ist Rundholz, das im Sägewerk zu Schnittholz eingeschnitten wird.
- Sägeschnitt
- Ein Sägeschnitt ist der Trennschnitt, den eine Säge im Holz erzeugt.
- Sägespäne
- Sägespäne sind die feinen Holzpartikel, die beim Sägen anfallen, und ein wichtiger Rohstoff für Pellets und Platten.
- Sägewerk
- Ein Sägewerk ist ein Betrieb, der Rundholz zu Schnittholz wie Brettern, Bohlen und Kanthölzern einschneidet.
- Sägewerker
- Der Sägewerker ist die praxisnahe Bezeichnung für Fachkräfte, die im Sägewerk Rundholz zu Schnittholz verarbeiten.
- Sapie
- Ein Sapie (Sappie) ist ein Handwerkzeug mit fester Spitze zum Ziehen, Wenden und Tragen von Stämmen.
- Sappel
- Sappel ist eine regionale Bezeichnung für den Sapie (Sappie), das Zug- und Wendewerkzeug für Stämme.
- Saugaustragung
- Die Saugaustragung fördert Pellets pneumatisch mit einem Saugsystem aus dem Lager zum Kessel.
- Schadholz
- Schadholz ist Holz von Bäumen, die durch Sturm, Schnee, Insekten, Pilze, Dürre oder Feuer geschädigt wurden.
- Schalbrett
- Ein Schalbrett ist ein einfaches, sägeraues Brett, das vor allem für Betonschalungen und Verschalungen verwendet wird.
- Schäleisen
- Ein Schäleisen ist ein Handwerkzeug zum Entrinden (Schälen) von Stämmen.
- Schalholz
- Schalholz ist einfaches Bauholz für Schalungen und untergeordnete, meist nur vorübergehende Bauzwecke.
- Schalung
- Eine Schalung ist eine Form oder Verkleidung aus Brettern oder Platten, etwa für Beton oder als Fassade.
- Scheibenhacker
- Ein Scheibenhacker zerkleinert Holz mit Messern, die auf einer rotierenden Schwungscheibe sitzen.
- Scheit
- Ein Scheit ist ein einzelnes, gespaltenes Stück Brennholz in ofengerechter Länge.
- Scheitholz
- Scheitholz ist gesägtes und gespaltenes Brennholz in Scheitform – die klassische Brennstoffform für Kamin und Ofen.
- Scheitlänge
- Die Scheitlänge ist die Länge eines Brennholzscheits und muss zur Brennkammer des Ofens passen.
- Schichtholz
- Schichtholz ist geschichtet aufgesetztes Brennholz, dessen Menge in Raummeter angegeben wird.
- Schichtraummeter
- Der Schichtraummeter ist ein anderer Ausdruck für den Raummeter – ein Kubikmeter geschichtetes Scheitholz.
- Schlagabraum
- Schlagabraum ist das nach der Holzernte auf der Fläche verbleibende Rest- und Astmaterial.
- Schlepper
- Ein Schlepper ist eine Zugmaschine, die in der Forstwirtschaft zum Rücken und für Anbaugeräte eingesetzt wird.
- Schneckenaustragung
- Die Schneckenaustragung fördert Pellets mechanisch über eine Förderschnecke aus dem Lager zum Kessel.
- Schnittholz
- Schnittholz ist durch Sägen aus Rundholz gewonnenes Holz wie Bretter, Bohlen, Latten und Kanthölzer.
- Schornstein
- Ein Schornstein ist der senkrechte Abzug, der die Abgase einer Feuerstätte nach außen führt und den Zug erzeugt.
- Schornsteinfeger
- Der Schornsteinfeger reinigt, prüft und überwacht Schornsteine und Feuerungsanlagen.
- Schornsteinzug
- Der Schornsteinzug ist der Unterdruck im Schornstein, der die Abgase nach oben abführt und frische Luft in den Ofen zieht.
- Schüttdichte
- Die Schüttdichte gibt an, wie viel Masse eines Schüttguts wie Hackschnitzel oder Pellets in einem Kubikmeter steckt.
- Schüttkubikmeter
- Ein Schüttkubikmeter ist ein Kubikmeter lose geschüttetes Material wie Hackschnitzel und entspricht dem Schüttraummeter.
- Schüttraummeter (srm)
- Ein Schüttraummeter ist ein Kubikmeter lose geschüttetes Scheitholz und enthält durch die vielen Zwischenräume weniger Holz als ein Raummeter.
- Schüttvolumen
- Das Schüttvolumen ist der Rauminhalt, den lose geschüttetes Material tatsächlich einnimmt.
- Schutzbekleidung
- Schutzbekleidung ist die persönliche Schutzausrüstung für sichere Arbeiten mit Motorsäge und Holz.
- Schwachholz
- Schwachholz ist dünnes Rundholz mit geringem Durchmesser, das vor allem als Industrie- oder Energieholz genutzt wird.
- Schwarzkiefer
- Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist eine trockenheitsresistente Kiefernart mit dunkler Borke und harzreichem Holz.
- Schwinden
- Schwinden ist der Vorgang, bei dem Holz beim Trocknen an Maß und Volumen verliert.
- Seilkran
- Ein Seilkran ist eine seilgebundene Rückeanlage, die Holz in steilem oder unbefahrbarem Gelände über ein Tragseil transportiert.
- Seilwinde
- Eine Seilwinde ist ein Zuggerät, mit dem Stämme über ein Stahlseil aus dem Bestand zum Weg gezogen werden.
- Selbstwerber
- Ein Selbstwerber ist jemand, der Brennholz im Wald selbst fällt und aufarbeitet.
- Selbstwerberholz
- Selbstwerberholz ist Holz, das Kunden im Wald selbst fällen oder aufarbeiten dürfen – meist besonders günstig.
- Sortierung
- Sortierung ist das Einteilen von Holz nach einheitlichen Merkmalen in vergleichbare Klassen (Sortimente).
- Sortiment
- Ein Sortiment ist eine nach Verwendung, Qualität und Maßen eingeteilte Holzgruppe wie Stamm-, Industrie- oder Brennholz.
- Sortimentsliste
- Eine Sortimentsliste ist eine Aufstellung der geernteten oder angebotenen Holzsortimente mit Mengen und Maßen.
- Spaltbarkeit
- Die Spaltbarkeit gibt an, wie leicht sich Holz entlang der Fasern spalten lässt.
- Spalten
- Spalten ist das Teilen von Holzscheiten entlang der Faser, damit sie schneller trocknen und besser brennen.
- Spalthammer
- Ein Spalthammer ist ein schweres Werkzeug aus Axtkeil und Hammerkopf zum Spalten von Brennholz.
- Spaltholz
- Spaltholz ist Brennholz, das nach dem Sägen der Länge nach gespalten wurde, damit es schneller trocknet und besser brennt.
- Spaltkeil
- Ein Spaltkeil ist ein keilförmiges Werkzeug, das mit dem Hammer in Holz getrieben wird, um es zu spalten.
- Spanplatte
- Eine Spanplatte ist ein Holzwerkstoff aus verleimten Holzspänen, der im Möbel- und Innenausbau verwendet wird.
- Spätholz
- Spätholz ist der im Sommer gebildete, dunklere, dichtere und festere Teil eines Jahrrings.
- Speierling
- Der Speierling (Sorbus domestica) ist ein sehr seltener heimischer Laubbaum mit hartem, schwerem und wertvollem Holz.
- Splintholz
- Splintholz ist der äußere, hellere Teil des Stammes, der Wasser und Nährsalze leitet.
- Stamm
- Der Stamm ist der verholzte Hauptteil eines Baumes zwischen Wurzel und Krone und liefert den größten Teil des Holzes.
- Stammabschnitt
- Ein Stammabschnitt ist ein auf eine bestimmte Länge abgelängtes Stück des Baumstamms.
- Stammfäule
- Die Stammfäule ist eine durch Pilze verursachte Zersetzung des Holzes im Stamminneren.
- Stammfuß
- Der Stammfuß ist der unterste, dickste Teil des Baumstamms direkt über der Wurzel.
- Stammholz
- Stammholz ist das hochwertige Holz aus dem Baumstamm, das zu Säge-, Furnier- und Bauholz verarbeitet wird.
- Stammholzsortierung
- Die Stammholzsortierung ist das Einteilen von Stammholz nach Stärke, Länge und Qualität in Handelsklassen.
- Stammumfang
- Der Stammumfang ist der Umfang des Stammes, meist in Brusthöhe gemessen.
- Stammwender
- Ein Stammwender ist ein Hebelwerkzeug zum Anheben und Drehen liegender Stämme.
- Starkholz
- Starkholz ist Rundholz mit großem Durchmesser, das hochwertiges Säge- und Furnierholz liefert.
- Ster
- Der Ster ist eine vor allem in Österreich und Süddeutschland gebräuchliche Bezeichnung für den Raummeter geschichtetes Holz.
- Stieleiche
- Die Stieleiche (Quercus robur) ist eine heimische Eichenart mit gestielten Früchten und sehr dauerhaftem, wertvollem Holz.
- Stockfäule
- Die Stockfäule ist eine Fäule im Stammfuß- und Wurzelbereich (Stock) des Baumes.
- Stockfräse
- Stockfräse ist eine andere Bezeichnung für die Stubbenfräse zum Zerspanen von Baumstümpfen.
- Stockholz
- Stockholz ist der im Boden verbleibende Wurzelstock samt Stammansatz nach der Fällung.
- Stubbenfräse
- Eine Stubbenfräse (Stockfräse) zerspant Baumstümpfe mit einem schnell rotierenden, mit Hartmetallzähnen bestückten Frässcheibe.
- Sturmholz
- Sturmholz ist durch Sturm umgeworfenes oder gebrochenes Holz, das rasch aufgearbeitet werden muss.
T
- Tanne
- Die Tanne ist ein heimischer Nadelbaum, dessen harzarmes Holz als Bau- und Brennholz genutzt wird.
- Tannenholz
- Tannenholz ist ein helles, harzarmes Nadelholz, das im Bau und als Brennholz verwendet wird.
- Taschenkeil
- Ein Taschenkeil ist ein Fällkeil, der beim Fällen die Schnittfuge offen hält und den Baum in Fällrichtung drückt.
- Thermoholz
- Thermoholz ist Holz, das durch Hitzebehandlung unter Sauerstoffabschluss dauerhafter und formstabiler gemacht wird.
- Traktor
- Ein Traktor ist die zentrale Zugmaschine in Land- und Forstwirtschaft, die Anbaugeräte für die Holzarbeit antreibt.
- Transport
- Transport ist die Beförderung von Holz vom Wald oder Händler zum Lager oder Kunden.
- Transportpalette
- Eine Transportpalette ist eine stabile Unterlage, auf der Brennholz gestapelt transportiert und gelagert wird.
- Traubeneiche
- Die Traubeneiche (Quercus petraea) ist eine heimische Eichenart mit traubig sitzenden Eicheln und sehr wertvollem, dauerhaftem Holz.
- Trennschnitt
- Der Trennschnitt ist ein Sägeschnitt, der ein Holzstück vollständig durchtrennt.
- Trockengewicht
- Das Trockengewicht ist das Gewicht von Holz im getrockneten Zustand, ohne den Wasseranteil frischen Holzes.
- Trockenholz
- Trockenholz ist Brennholz mit geringer Restfeuchte, das sofort sauber und effizient verheizt werden kann.
- Trockenkammer
- Eine Trockenkammer ist eine technische Anlage, in der Holz mit Wärme schnell und kontrolliert getrocknet wird.
- Trockenlager
- Ein Trockenlager ist ein überdachter, luftiger Platz, an dem Brennholz trocken gelagert wird und trocken bleibt.
- Trockenlagerung
- Die Trockenlagerung ist die geschützte Aufbewahrung von Brennholz, bei der es vor Niederschlag geschützt weiter trocken bleibt.
- Trockenmasse
- Die Trockenmasse ist die Masse des reinen Holzes ohne Wasser und Bezugsgröße der Holzfeuchte.
- Trockensubstanz
- Die Trockensubstanz ist die Masse des Holzes ohne Wasseranteil (absolut trockene Masse).
- Trocknung
- Die Trocknung ist der Prozess, bei dem Brennholz Feuchtigkeit verliert, bis es mit unter 20 Prozent Restfeuchte heizfertig ist.
- Trommelhacker
- Ein Trommelhacker ist eine Hackmaschine, die Holz mit einer rotierenden, messerbestückten Trommel zerkleinert.
U
- Überdachung
- Eine Überdachung schützt gelagertes Brennholz vor Regen und Schnee, während die Seiten offen bleiben.
- Übermaß
- Übermaß ist die Zugabe über das Endmaß hinaus, die den Schwund von Holz beim Trocknen ausgleicht.
- Überwallung
- Überwallung ist das Überwachsen einer Wunde durch neues Holz- und Rindengewebe des Baumes.
- Ulme
- Die Ulme (Ulmus) ist ein heimischer Laubbaum mit dekorativem, zähem Holz, dessen Bestände durch das Ulmensterben stark zurückgingen.
- Umlagerung
- Die Umlagerung ist das Umschichten von Brennholz an einen besseren Standort, um die Trocknung zu verbessern.
- Umrechnungsfaktor
- Ein Umrechnungsfaktor ist die Zahl, mit der eine Holz-Maßeinheit in eine andere umgerechnet wird.
- Unterstand
- Ein Unterstand ist eine überdachte, seitlich offene Fläche zur Lagerung und Trocknung von Brennholz.
- Unterwuchs
- Unterwuchs ist die Vegetation unterhalb des Kronendachs eines Waldes – junge Bäume, Sträucher und Kräuter.
- Urwald
- Ein Urwald ist ein vom Menschen weitgehend unberührter Naturwald mit natürlicher Dynamik.
V
- Verbrennung
- Die Verbrennung ist der chemische Prozess, bei dem Holz unter Sauerstoffzufuhr Wärme, Licht und Abgase freisetzt.
- Verbrennungswert
- Der Verbrennungswert beschreibt die bei der Verbrennung freigesetzte Energie eines Brennstoffs und wird meist als Heizwert angegeben.
- Verkaufsmaß
- Das Verkaufsmaß ist die Maßeinheit, in der Brennholz gehandelt wird – meist Raummeter, Schüttraummeter oder Festmeter.
- Vermarktung
- Vermarktung ist der Verkauf von Holz und Holzprodukten über verschiedene Wege vom Erzeuger zum Kunden.
- Verschnitt
- Verschnitt ist das Restholz, das beim Zuschnitt von Schnittholz oder Brennholz übrig bleibt.
- Verziehen
- Verziehen (Werfen) ist das Verformen von Holz beim Trocknen durch ungleiche Schwindung.
- Vollbaum
- Vollbaum bezeichnet den ganzen oberirdischen Baum einschließlich Stamm, Ästen und Reisig als Erntegut.
- Vollernter
- Ein Vollernter (Harvester) ist eine Forstmaschine, die Bäume fällt, entastet und in Abschnitte ablängt.
- Volumen
- Das Volumen ist der Rauminhalt von Holz und Grundlage der Maßeinheiten Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter.
- Volumenberechnung
- Die Volumenberechnung ermittelt das Holzvolumen rechnerisch aus Maßen wie Länge, Breite, Höhe oder Durchmesser.
- Vorlieferant
- Ein Vorlieferant ist in der Holzkette der Betrieb, der Holz an die nächste Verarbeitungsstufe liefert.
- Vorlieferung
- Eine Vorlieferung ist die frühzeitige Anlieferung von Brennholz vor der eigentlichen Heizsaison.
- Vorrat
- Ein Vorrat ist die eingelagerte Brennholzmenge, die für den künftigen Bedarf bereitgehalten wird.
- Vorratsfestmeter (Vfm)
- Der Vorratsfestmeter (Vfm) ist das Volumen des stehenden Baumes einschließlich Rinde und dient der Waldinventur.
- Vorratsholz
- Vorratsholz ist Brennholz, das für die spätere Nutzung eingelagert wird, damit es rechtzeitig durchtrocknet.
- Vorratskubikmeter (Vkm)
- Der Vorratskubikmeter (Vkm) ist eine Volumenangabe für den stehenden Holzvorrat, weitgehend gleichbedeutend mit dem Vorratsfestmeter.
W
- Wald
- Ein Wald ist eine mit Bäumen bestockte Fläche, die Holz liefert und wichtige Funktionen für Klima, Wasser und Erholung erfüllt.
- Waldbesitzer
- Ein Waldbesitzer ist Eigentümer einer Waldfläche und entscheidet über deren Bewirtschaftung und Holznutzung.
- Waldbewirtschaftung
- Waldbewirtschaftung ist die planmäßige Pflege und Nutzung des Waldes zur Holzproduktion und Sicherung seiner Funktionen.
- Waldboden
- Der Waldboden ist die belebte oberste Erdschicht des Waldes, die Bäume verankert und mit Wasser und Nährstoffen versorgt.
- Waldfichte
- Die Waldfichte (Gemeine Fichte) ist die häufigste und wirtschaftlich wichtigste Nadelbaumart in Deutschland.
- Waldfrisches Holz
- Waldfrisches Holz ist frisch eingeschlagenes Holz mit hoher Feuchte, das noch nicht zum Heizen geeignet ist.
- Waldhackgut
- Waldhackgut sind Hackschnitzel, die aus Waldrestholz wie Kronen- und Astmaterial hergestellt werden.
- Waldhackschnitzel
- Waldhackschnitzel sind Hackschnitzel aus Waldrestholz, Schwachholz und Kronenmaterial.
- Waldholz
- Waldholz ist Holz, das direkt aus dem Wald gewonnen wird – vom Stamm über Astholz bis zum Brennholz.
- Waldkante
- Die Waldkante (Baumkante) ist die natürliche, unbesäumte Kante eines Brettes, an der die ursprüngliche Stammrundung sichtbar bleibt.
- Waldpflege
- Waldpflege umfasst alle Maßnahmen, die einen Wald gesund, stabil und produktiv halten.
- Waldrestholz
- Waldrestholz ist das bei der Ernte im Wald verbleibende Holz wie Kronen-, Ast- und Schwachholz.
- Waldweg
- Ein Waldweg ist ein Weg im Wald, der die Bewirtschaftung, Holzabfuhr und Erholung ermöglicht.
- Waldwirtschaft
- Waldwirtschaft ist die wirtschaftliche Nutzung und Pflege des Waldes zur nachhaltigen Erzeugung von Holz.
- Walnuss
- Die Walnuss (Juglans regia) ist ein Laubbaum mit dunklem, hochwertigem Edellaubholz und essbaren Früchten.
- Wärmeleistung
- Die Wärmeleistung gibt an, wie viel Wärme ein Ofen oder Brennstoff pro Zeiteinheit abgibt – meist in Kilowatt.
- Wassergehalt
- Der Wassergehalt gibt den Anteil des Wassers an der Gesamtmasse des Holzes an und ist nicht mit der Holzfeuchte identisch.
- Weichholz
- Weichholz ist Holz mit geringer Dichte, meist von Nadelbäumen, das leicht und schnell brennt.
- Weichlaubholz
- Weichlaubholz ist Laubholz mit geringer Dichte und weichem, leichtem Holz.
- Weide
- Die Weide ist ein schnellwüchsiger Laubbaum feuchter Standorte mit leichtem Holz und geringem Heizwert.
- Weißbuchenholz
- Weißbuchenholz (Hainbuche) ist ein sehr hartes, zähes und schweres heimisches Laubholz.
- Weißtanne
- Die Weißtanne (Abies alba) ist eine heimische Nadelbaumart mit tiefem Wurzelsystem und wertvollem, harzfreiem Holz.
- Wendehaken
- Ein Wendehaken ist ein Handwerkzeug mit beweglichem Haken zum Drehen und Wenden von Stämmen.
- Werksvermessung
- Die Werksvermessung ist die Vermessung und Übernahme des Holzes am Werk (Sägewerk/Verarbeiter) als Abrechnungsgrundlage.
- Wertholz
- Wertholz ist besonders hochwertiges Stammholz, das durch Güte, Stärke und Maserung Spitzenpreise erzielt.
- Wertholzsubmission
- Eine Wertholzsubmission ist eine Versteigerung besonders wertvoller Stämme nach dem Höchstgebotsverfahren.
- Wertminderung
- Wertminderung ist die Abnahme des Holz- oder Baumwertes durch Fehler, Schäden oder eingeschränkte Verwendbarkeit.
- Wildkirsche
- Die Wildkirsche (Vogelkirsche, Prunus avium) ist ein heimischer Laubbaum mit dekorativem, rötlichem Edellaubholz.
- Wimmerwuchs
- Wimmerwuchs ist eine unregelmäßige, wellige Maserung des Holzes, die als dekoratives Merkmal geschätzt wird.
- Windbruch
- Windbruch ist durch Sturm abgebrochenes Holz, bei dem Stämme oder Kronen brechen, ohne dass der Baum umstürzt.
- Windwurf
- Windwurf ist durch Sturm entwurzeltes Holz, bei dem Bäume mitsamt dem Wurzelteller umgeworfen werden.
- Wintereinschlag
- Der Wintereinschlag ist die traditionelle Holzernte im Winterhalbjahr, wenn die Bäume in der Saftruhe sind.
- Wintervorrat
- Der Wintervorrat ist die Menge Brennholz, die für die Heizsaison bereitliegt und rechtzeitig getrocknet wurde.
- Wipfelschaft
- Der Wipfelschaft ist der obere, dünne Teil des Stammes im Bereich der Krone.
- Wippsäge
- Eine Wippsäge (Wippkreissäge) ist eine Brennholzsäge, bei der das Holz in einer beweglichen Wippe zum Sägeblatt geführt wird.
- Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der im Holz gespeicherten Energie tatsächlich als nutzbare Wärme genutzt wird.
- Wurzelfäule
- Wurzelfäule ist die pilzbedingte Zersetzung des Wurzelsystems, die Stabilität und Vitalität des Baumes mindert.
- Wurzelholz
- Wurzelholz ist das Holz aus dem Wurzelstock eines Baumes, das zäh, dicht und schwer zu bearbeiten ist.
- Wurzelschwamm
- Der Wurzelschwamm ist ein gefährlicher Wurzel- und Stammfäulepilz, vor allem an Nadelbäumen.
- Wurzelstockfräse
- Eine Wurzelstockfräse zerspant den nach der Fällung verbliebenen Wurzelstock im Boden.
X
- Xylem
- Das Xylem ist das Leitgewebe im Baum, das Wasser und Nährsalze von den Wurzeln in die Krone transportiert – und den Hauptteil des Holzes bildet.
Y
- Yellow-Poplar
- Yellow-Poplar ist eine nordamerikanische Holzart (Tulpenbaum), die in Europa als Brennholz kaum eine Rolle spielt.
- Ytong-Holzvergaser
- Ein Ytong-Holzvergaser ist ein selbst gebauter Holzvergaser-Ofen aus Ytong-Porenbetonsteinen, der vor allem als Bastelprojekt bekannt ist.
Z
- Zapfen
- Zapfen sind die Fruchtstände von Nadelbäumen und eignen sich getrocknet gut als natürliche Anzündhilfe.
- Zentralheizung mit Holz
- Eine Zentralheizung mit Holz beheizt das ganze Haus mit Scheitholz, Hackschnitzeln oder Pellets über einen zentralen Kessel.
- Zerkleinerer
- Ein Zerkleinerer ist eine Maschine, die Holz und Grünschnitt zu kleineren Stücken oder Hackschnitzeln verarbeitet.
- Zerkleinerung
- Die Zerkleinerung ist das Aufarbeiten von Holz in kleinere Einheiten wie Scheite oder Hackschnitzel.
- Zersetzung
- Zersetzung ist der natürliche Abbau von Holz durch Pilze, Bakterien und Insekten.
- Zerspanung
- Zerspanung ist die Bearbeitung von Holz durch spanabhebende Verfahren wie Sägen, Fräsen, Hobeln und Bohren.
- Zirbe
- Die Zirbe (Zirbelkiefer, Pinus cembra) ist ein Hochgebirgs-Nadelbaum mit weichem, duftendem und leicht zu bearbeitendem Holz.
- Zopf
- Der Zopf ist das dünnere, obere Ende eines Stammabschnitts, an dem der Durchmesser gemessen wird.
- Zopfdurchmesser
- Der Zopfdurchmesser ist der Durchmesser am dünnen, oberen Ende (Zopf) eines Stammes oder Stammabschnitts.
- Zugholz
- Zugholz ist das Reaktionsholz, das Laubbäume auf der Zugseite geneigter Stämme und Äste bilden.
- Zugverhalten
- Das Zugverhalten beschreibt, wie gut der Schornstein die Abgase abführt und die Verbrennung mit Luft versorgt.
- Zündholz
- Zündholz sind kleine, sehr trockene Holzstücke, die zusammen mit einer Anzündhilfe das Feuer in Gang bringen.
- Zündtemperatur
- Die Zündtemperatur ist die Temperatur, bei der sich Holz selbst entzündet und zu brennen beginnt.
- Zuschnitt
- Der Zuschnitt ist das Sägen von Brennholz auf die passende Scheitlänge für den jeweiligen Ofen.
- Zuwachsbohrer
- Ein Zuwachsbohrer ist ein Bohrwerkzeug, mit dem ein dünner Holzkern zur Bestimmung von Alter und Zuwachs entnommen wird.
- Zweijährig getrocknet
- Zweijährig getrocknet bezeichnet Brennholz, das etwa zwei Jahre gelagert wurde und dadurch besonders trocken ist.
- Zwiesel
- Ein Zwiesel ist eine Gabelung des Stammes in zwei etwa gleich starke Triebe und gilt als Bruchstelle und Holzfehler.
- Zwischenlager
- Ein Zwischenlager ist ein vorübergehender Lagerplatz für Holz zwischen Ernte und Weiterverarbeitung oder Verkauf.
