Waldbrandgefahr
Die Waldbrandgefahr beschreibt das Risiko, dass in einem Waldgebiet ein Brand entsteht und sich ausbreitet.
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Ausführliche Erklärung
Die Waldbrandgefahr hängt von Witterung (Trockenheit, Hitze, Wind), Brennstoff (trockene Vegetation, Streu, Reisig), Baumart (kiefern- und nadelholzreiche Bestände sind anfälliger) und menschlicher Aktivität ab. Die meisten Waldbrände in Mitteleuropa werden vom Menschen verursacht – durch Fahrlässigkeit, Funkenflug oder Brandstiftung.
Bei hoher Waldbrandgefahr gelten Verhaltensregeln: kein offenes Feuer, kein Rauchen im Wald, keine heiß laufenden Fahrzeuge auf trockener Vegetation. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht einen Waldbrandgefahrenindex mit Warnstufen (Waldbrandstufen), an denen sich Behörden und Waldbesucher orientieren.
Eigenschaften
- Risiko von Waldbrand-Entstehung/-Ausbreitung
- Von Witterung/Brennstoff/Mensch abhängig
- Nadelwälder anfälliger
- Meist menschlich verursacht
Verwendung
- Waldschutz und Prävention
- Verhaltensregeln
- Gefahrenwarnung
Vorteile
- Steuert Vorsorge/Verhalten
- Über Index einschätzbar
Nachteile
- Im Klimawandel steigend
- Schwer vollständig vermeidbar
Maßeinheiten
- Waldbrandgefahrenindex (Stufen 1–5)
- Witterungsabhängig
Umrechnungen
Für „Waldbrandgefahr" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei hoher Waldbrandgefahr im und am Wald kein offenes Feuer, nicht rauchen und heiße Fahrzeuge nicht auf trockener Vegetation abstellen – die meisten Brände sind menschgemacht.
Häufige Fragen
Wovon hängt die Waldbrandgefahr ab?
Von Witterung (Trockenheit, Hitze, Wind), Brennstoff, Baumart und menschlicher Aktivität.
Wie wird sie angegeben?
Über den Waldbrandgefahrenindex mit Warnstufen (Waldbrandstufen).