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Waldschutz

Waldschutz umfasst alle Maßnahmen zur Vorbeugung und Abwehr von Schäden am Wald.

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Ausführliche Erklärung

Der Waldschutz bewahrt den Wald vor biotischen Schäden (Insekten, Pilze, Wild) und abiotischen Schäden (Sturm, Schnee, Dürre, Feuer). Dazu gehören Überwachung (Monitoring), Vorbeugung (stabile Mischbestände, Waldhygiene), rasche Aufarbeitung von Schadholz sowie – wo nötig – gezielte Bekämpfung von Schadorganismen.

Waldschutz ist eine Daueraufgabe der Forstwirtschaft und gewinnt im Klimawandel an Bedeutung, weil Trockenheit, Hitze, Stürme und neue Schaderreger zunehmen. Vorbeugung durch naturnahe, stabile und gemischte Wälder ist der wirksamste Ansatz.

Eigenschaften

  • Vorbeugung und Abwehr von Waldschäden
  • Biotisch (Käfer/Pilze/Wild) + abiotisch (Sturm/Feuer)
  • Monitoring, Vorbeugung, Bekämpfung
  • Daueraufgabe im Klimawandel

Verwendung

  • Forstbetrieb und -verwaltung
  • Schadensmanagement
  • Klimaanpassung

Vorteile

  • Erhält den Wald
  • Vorbeugung wirksamer als Bekämpfung
  • Umfassender Ansatz

Nachteile

  • Dauerhafter Aufwand
  • Klimawandel verschärft Risiken

Maßeinheiten

Schadholz in Festmeter
Befalls-/Schadflächen in Hektar

Umrechnungen

Für „Waldschutz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Der beste Waldschutz ist Vorbeugung: stabile, gemischte, standortgerechte Bestände sind widerstandsfähiger gegen Sturm, Dürre, Käfer und Feuer als anfällige Reinbestände.

Häufige Fragen

Was umfasst der Waldschutz?

Alle Maßnahmen zur Vorbeugung und Abwehr biotischer und abiotischer Schäden am Wald.

Was ist der wirksamste Ansatz?

Vorbeugung durch naturnahe, stabile und gemischte Wälder.

Verwandte Begriffe

Schadholz Kalamität Borkenkäfer Wildschaden

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