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Schadholz

Schadholz ist Holz von Bäumen, die durch Sturm, Schnee, Insekten, Pilze, Dürre oder Feuer geschädigt wurden.

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Ausführliche Erklärung

Schadholz (Kalamitätsholz) fällt außerplanmäßig an, wenn Bäume durch Störungen absterben oder umgeworfen werden – etwa Sturm- und Schneebruchholz, Käfer- und Dürreholz oder Brandholz. Es muss oft rasch aufgearbeitet werden, um Folgeschäden (z. B. Käfervermehrung) zu begrenzen und die noch nutzbare Qualität zu sichern.

Große Mengen Schadholz drücken durch Überangebot die Holzpreise und stören die planmäßige Bewirtschaftung. Je nach Schädigung ist Schadholz noch als Bau-, Industrie- oder Brennholz verwertbar; stark geschädigtes Holz verliert an Wert.

Eigenschaften

  • Holz geschädigter Bäume
  • Sturm, Käfer, Dürre, Feuer
  • Fällt außerplanmäßig an
  • Rasch aufzuarbeiten

Verwendung

  • Schadensmanagement
  • Sturm-/Käferholzaufarbeitung
  • Restholzverwertung

Vorteile

  • Noch verwertbar
  • Rasche Aufarbeitung begrenzt Folgeschäden

Nachteile

  • Drückt Holzpreise
  • Qualitäts- und Wertverlust

Maßeinheiten

Menge in Festmeter (Fm)
Qualität nach Sortierung

Umrechnungen

  • 1 Fm Schadholz = 1 m³ Holz (Qualität gemindert).

Tipp aus der Praxis

Schadholz zügig aufarbeiten und abfahren – besonders Käferholz, bevor die nächste Generation ausfliegt; das begrenzt Folgeschäden und sichert die Restqualität.

Häufige Fragen

Was ist Schadholz?

Holz von Bäumen, die durch Sturm, Schnee, Insekten, Pilze, Dürre oder Feuer geschädigt wurden.

Warum muss es rasch aufgearbeitet werden?

Um Folgeschäden wie Käfervermehrung zu begrenzen und die noch nutzbare Qualität zu sichern.

Verwandte Begriffe

Kalamität Käferholz Windwurf Waldschutz

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