Schlagabraum
Schlagabraum ist das nach der Holzernte auf der Fläche verbleibende Rest- und Astmaterial.
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Ausführliche Erklärung
Als Schlagabraum (Schlagreisig, Reisig) bezeichnet man Äste, Kronen, Wipfel, Rinde und Bruchholz, die nach dem Fällen und Aufarbeiten im Bestand oder auf dem Schlag zurückbleiben. Ein Teil wird als Reisigmatte auf die Rückegassen gelegt, um den Boden zu schützen, ein Teil verbleibt zur Nährstoffrückführung und als Lebensraum.
Zu viel liegendes, dünnrindiges Nadelmaterial kann jedoch Brutraum für Borkenkäfer bieten und muss aus Waldschutzgründen ggf. gehäckselt, verbrannt oder abgefahren werden. Schlagabraum ist zudem eine Quelle für Energieholz/Waldhackschnitzel.
Eigenschaften
- Rest-/Astmaterial nach der Ernte
- Äste, Kronen, Wipfel, Rinde
- Bodenschutz und Nährstoffe
- Teils Käfer-Brutraum
Verwendung
- Bodenschutz (Reisigmatte)
- Nährstoffrückführung
- Energieholzgewinnung
Vorteile
- Schützt den Boden
- Führt Nährstoffe zurück
- Lebensraum und Energieholz
Nachteile
- Kann Käfer-Brutraum sein
- Räumung teils nötig
Maßeinheiten
- Menge in Schüttraummeter
- Nährstoffrückführung
Umrechnungen
Für „Schlagabraum" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Dünnrindiges Nadel-Schlagabraum in Käferzeiten nicht liegen lassen – es ist ideales Brutmaterial; Reisig auf Rückegassen schützt dagegen den Waldboden.
Häufige Fragen
Was ist Schlagabraum?
Das nach der Holzernte auf der Fläche verbleibende Rest- und Astmaterial (Äste, Kronen, Wipfel, Rinde).
Warum kann er problematisch sein?
Dünnrindiges Nadelmaterial bietet Brutraum für Borkenkäfer und muss ggf. geräumt werden.