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Schnittholz

Nutzholzsortierung

Die Nutzholzsortierung teilt Holz nach seiner Eignung als Nutzholz (Bau-, Werk- und Industrieholz) in Güte- und Verwendungsklassen ein.

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Ausführliche Erklärung

Nutzholz ist Holz, das stofflich verwertet wird (im Gegensatz zu Energie-/Brennholz). Bei der Nutzholzsortierung wird Rund- und Schnittholz nach Stärke, Länge, Geradheit, Ästigkeit, Fäule und weiteren Merkmalen bewertet und den Verwendungen (Furnier, Bauholz, Industrieholz, Verpackung) zugeordnet.

Die Sortierung schafft handelbare, vergleichbare Sortimente und bestimmt den Preis. Für tragende Zwecke schließt sich eine Festigkeitssortierung (z. B. nach DIN 4074) an. Die Nutzholzsortierung ist damit die Schnittstelle zwischen Ernte und stofflicher Verwertung.

Eigenschaften

  • Sortierung von Nutzholz
  • Nach Güte und Verwendung
  • Furnier, Bau-, Industrieholz
  • Grundlage von Preis und Absatz

Verwendung

  • Holzhandel und -verwertung
  • Sägewerk
  • Preisbildung

Vorteile

  • Vergleichbare Sortimente
  • Steuert die Verwertung
  • Grundlage der Preisbildung

Nachteile

  • Erfahrung/Technik nötig
  • Abgrenzung zu Energieholz

Maßeinheiten

Güteklassen A–D
Stärkeklassen nach Zopf

Umrechnungen

Für „Nutzholzsortierung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Bei der Nutzholzsortierung die wertvollsten Abschnitte (gerade, astfrei, stark) konsequent den hochwertigen Verwendungen (Furnier, Bauholz) zuordnen – das maximiert den Erlös.

Häufige Fragen

Was ist die Nutzholzsortierung?

Die Einteilung von Holz nach seiner Eignung als Nutzholz (Bau-, Werk- und Industrieholz) in Güte- und Verwendungsklassen.

Wie grenzt sie sich ab?

Nutzholz wird stofflich verwertet, im Gegensatz zu Energie-/Brennholz; für tragende Zwecke folgt die Festigkeitssortierung.

Verwandte Begriffe

Holzsortierung Handelsklasse DIN 4074 Aushaltung

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