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Hochwald

Der Hochwald ist die aus Samen begründete Betriebsart mit hohen, starken Bäumen und langer Umtriebszeit.

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Ausführliche Erklärung

Im Hochwald wachsen die Bäume aus Samen (generativ) heran und werden bis zur Hiebsreife nach langer Umtriebszeit (oft 80–200 Jahre) genutzt. Er liefert wertvolles Stark- und Stammholz und ist die vorherrschende Betriebsart in Mitteleuropa.

Der Hochwald steht im Gegensatz zum Nieder- und Mittelwald, die aus Stockausschlag stammen. Er kann als schlagweiser Hochwald oder als strukturreicher Dauer-/Plenterwald bewirtschaftet werden.

Eigenschaften

  • Aus Samen begründet (generativ)
  • Hohe, starke Bäume
  • Lange Umtriebszeit
  • Vorherrschende Betriebsart

Verwendung

  • Stamm- und Starkholzproduktion
  • Wertholz
  • Verbreitete Waldbewirtschaftung

Vorteile

  • Wertvolles Starkholz
  • Hohe Bestände
  • Vielfältig bewirtschaftbar

Nachteile

  • Lange Umtriebszeit
  • Kapitalbindung

Maßeinheiten

Umtriebszeit oft 80–200 Jahre
Ertrag in Efm/ha

Umrechnungen

Für „Hochwald" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Der Hochwald ist die Betriebsart für Wertholz – wer starkes, astfreies Stammholz erzeugen will, setzt auf lange Umtriebszeiten und konsequente Pflege.

Häufige Fragen

Was ist ein Hochwald?

Eine aus Samen begründete Betriebsart mit hohen, starken Bäumen und langer Umtriebszeit.

Wie unterscheidet er sich von Nieder- und Mittelwald?

Diese stammen aus Stockausschlag, der Hochwald wächst aus Samen heran.

Verwandte Begriffe

Niederwald Mittelwald Plenterwald Endnutzung

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