Plenterwald
Ein Plenterwald ist ein dauerhaft ungleichaltriger, mehrschichtiger Wald, in dem stetig einzelne hiebsreife Bäume entnommen werden.
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Ausführliche Erklärung
Im Plenterwald stehen Bäume aller Altersstufen und Größen kleinräumig gemischt. Statt Flächen kahlzuschlagen, werden laufend einzelne starke, hiebsreife Bäume einzelstammweise geerntet; in den Lücken wächst kontinuierlich Naturverjüngung nach.
Der Plenterwald ist die naturnächste, stabilste Waldform: dauerhaft bestockt, klimarobust, risikoarm und ästhetisch wertvoll. Er verlangt viel Erfahrung und eignet sich vor allem für schattentolerante Baumarten wie Tanne, Fichte und Buche.
Eigenschaften
- Ungleichaltrig und mehrschichtig
- Einzelstammweise Nutzung
- Dauerhaft bestockt
- Sehr stabil und naturnah
Verwendung
- Naturnahe Waldwirtschaft
- Dauerwald-Bewirtschaftung
- Schutz- und Erholungswald
Vorteile
- Sehr stabil und klimarobust
- Dauernder Waldschutz
- Kontinuierlicher Ertrag
Nachteile
- Anspruchsvolle Bewirtschaftung
- Nur für schattentolerante Arten
Maßeinheiten
- Vorrat in Vfm/ha
- Kontinuierliche Entnahme
Umrechnungen
Für „Plenterwald" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Der Plenterwald ist ein Vorbild für den klimastabilen Dauerwald – er braucht aber Erfahrung und schattentolerante Baumarten wie Tanne und Buche.
Häufige Fragen
Was ist ein Plenterwald?
Ein dauerhaft ungleichaltriger, mehrschichtiger Wald, in dem stetig einzelne hiebsreife Bäume entnommen werden.
Welche Baumarten eignen sich?
Vor allem schattentolerante Arten wie Tanne, Fichte und Buche.