Fichte
Die Fichte ist das häufigste Nadelholz Deutschlands und ein weit verbreitetes, günstiges Brennholz mit schneller Wärmeentwicklung.
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Ausführliche Erklärung
Als leichtes Nadelholz brennt Fichte schnell an und gibt rasch Wärme ab, hat aber wegen der geringeren Dichte einen niedrigeren Heizwert je Raummeter als Hartholz. Sie eignet sich gut zum Anheizen und für schnelle Wärme.
Fichtenholz kann harzbedingt funken und ist deshalb für offene Kamine weniger geeignet. Als Bauholz ist die Fichte das wichtigste Nadelholz im Hausbau.
Eigenschaften
- Leichtes Nadelholz
- Häufigste Baumart Deutschlands
- Schnelle Wärmeentwicklung
- Kann funken
Verwendung
- Kaminofen (geschlossen)
- Anheizen
- Bauholz
- Zwischenwärme
Vorteile
- Günstig und verfügbar
- Zündet leicht
- Schnelle Wärme
Nachteile
- Geringerer Heizwert je Rm
- Funkenflug durch Harz
Maßeinheiten
- Heizwert
- ca. 1500 kWh je Raummeter (trocken)
- Rohdichte
- ca. 430–470 kg/m³
Umrechnungen
- 1 Rm Fichte (trocken) ≈ 135 l Heizöl
- 1 Fm Fichte = ca. 1,4 Rm geschichtet
Tipp aus der Praxis
Fichte gut abgelagert nur in geschlossenen Öfen verfeuern und mit Hartholz kombinieren – so bleibt der Funkenflug gering.
Häufige Fragen
Ist Fichte gutes Brennholz?
Für schnelle Wärme und zum Anheizen ja; für lange Glut ist Hartholz besser.
Warum funkt Fichte?
Wegen der Harztaschen im Holz.