Weißtanne
Die Weißtanne (Abies alba) ist eine heimische Nadelbaumart mit tiefem Wurzelsystem und wertvollem, harzfreiem Holz.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Die Weißtanne ist die einzige heimische Tannenart und ein wichtiger Baum des Waldumbaus: Ihr tiefes Herzwurzelsystem macht sie sturmfester und trockenheitstoleranter als die Fichte. Ihr helles, harzfreies Holz ähnelt dem der Fichte und wird als Bau- und Konstruktionsholz genutzt.
Als Brennholz liefert die Weißtanne mittleren Heizwert und neigt wie andere Nadelhölzer zu Funkenflug. Sie gilt als Hoffnungsträgerin im klimastabilen Mischwald.
Eigenschaften
- Heimische Tannenart
- Tiefes Herzwurzelsystem
- Helles, harzfreies Holz
- Sturm- und trockenheitstolerant
Verwendung
- Bau- und Konstruktionsholz
- Waldumbau
- Brennholz (mittel)
Vorteile
- Standfest und klimarobust
- Wertvolles Bauholz
- Wichtige Mischbaumart
Nachteile
- Empfindlich in der Jugend (Wildverbiss)
- Als Brennholz Funkenflug
Maßeinheiten
- Heizwert ca. 4,0 kWh/kg
- Rohdichte ca. 410 kg/m³
Umrechnungen
- 1 Rm Tanne ≈ 0,7 Fm; Heizwert unter Buche.
Tipp aus der Praxis
Weißtanne im Waldumbau fördern, aber die Jungpflanzen vor Wildverbiss schützen – Rehe und Hirsche verbeißen die Tanne besonders gern.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich Weißtanne von Fichte?
Die Weißtanne hat ein tiefes Herzwurzelsystem, harzfreies Holz und ist sturm- und trockenheitstoleranter.
Taugt Tanne als Brennholz?
Ja, mit mittlerem Heizwert, aber wie alle Nadelhölzer mit Funkenflug.