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Allgemein

Weißtanne

Die Weißtanne (Abies alba) ist eine heimische Nadelbaumart mit tiefem Wurzelsystem und wertvollem, harzfreiem Holz.

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Ausführliche Erklärung

Die Weißtanne ist die einzige heimische Tannenart und ein wichtiger Baum des Waldumbaus: Ihr tiefes Herzwurzelsystem macht sie sturmfester und trockenheitstoleranter als die Fichte. Ihr helles, harzfreies Holz ähnelt dem der Fichte und wird als Bau- und Konstruktionsholz genutzt.

Als Brennholz liefert die Weißtanne mittleren Heizwert und neigt wie andere Nadelhölzer zu Funkenflug. Sie gilt als Hoffnungsträgerin im klimastabilen Mischwald.

Eigenschaften

  • Heimische Tannenart
  • Tiefes Herzwurzelsystem
  • Helles, harzfreies Holz
  • Sturm- und trockenheitstolerant

Verwendung

  • Bau- und Konstruktionsholz
  • Waldumbau
  • Brennholz (mittel)

Vorteile

  • Standfest und klimarobust
  • Wertvolles Bauholz
  • Wichtige Mischbaumart

Nachteile

  • Empfindlich in der Jugend (Wildverbiss)
  • Als Brennholz Funkenflug

Maßeinheiten

Heizwert ca. 4,0 kWh/kg
Rohdichte ca. 410 kg/m³

Umrechnungen

  • 1 Rm Tanne ≈ 0,7 Fm; Heizwert unter Buche.

Tipp aus der Praxis

Weißtanne im Waldumbau fördern, aber die Jungpflanzen vor Wildverbiss schützen – Rehe und Hirsche verbeißen die Tanne besonders gern.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Weißtanne von Fichte?

Die Weißtanne hat ein tiefes Herzwurzelsystem, harzfreies Holz und ist sturm- und trockenheitstoleranter.

Taugt Tanne als Brennholz?

Ja, mit mittlerem Heizwert, aber wie alle Nadelhölzer mit Funkenflug.

Verwandte Begriffe

Fichte Weichholz Nadelholz Waldumbau

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