NotdienstNot
Mein Konto
← Zurück zum Lexikon
Stammholz

Reisig

Reisig ist dünnes Ast- und Zweigmaterial unterhalb der Derbholzgrenze.

Bilder

📷 Anmelden & Foto beisteuern

Noch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.

Ausführliche Erklärung

Als Reisig bezeichnet man die dünnen Äste, Zweige und Wipfelteile unter 7 Zentimetern Durchmesser (Nichtderbholz), die bei der Holzernte anfallen. Traditionell wurde Reisig als Anfeuerholz (Reisigbündel, Faschinen), für Besen, Zäune oder im Wasserbau genutzt.

Heute verbleibt Reisig meist als Schlagabraum auf der Fläche (Bodenschutz, Nährstoffrückführung, Reisigmatte auf Rückegassen) oder wird zu Waldhackschnitzeln verarbeitet. Als Anzündmaterial für Öfen und Lagerfeuer ist trockenes Reisig weiterhin geschätzt.

Eigenschaften

  • Dünnes Ast-/Zweigmaterial
  • Unter der Derbholzgrenze (7 cm)
  • Anfeuerholz und Schlagabraum
  • Teils zu Hackschnitzeln

Verwendung

  • Anfeuerholz
  • Bodenschutz (Reisigmatte)
  • Energieholz

Vorteile

  • Vielseitig nutzbar
  • Gutes Anfeuerholz
  • Bodenschutz/Nährstoffe

Nachteile

  • Geringer Einzelwert
  • Sperrig

Maßeinheiten

Durchmesser unter 7 cm
Menge in Schüttraummeter

Umrechnungen

Für „Reisig" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Trockenes, dünnes Reisig ist ideales Anfeuerholz – zum Anzünden von oben; auf Rückegassen ausgebracht schützt Reisig zugleich den Waldboden.

Häufige Fragen

Was ist Reisig?

Dünnes Ast- und Zweigmaterial unter der Derbholzgrenze von 7 cm (Nichtderbholz).

Wie wird es genutzt?

Als Anfeuerholz, als Bodenschutz (Reisigmatte, Nährstoffe) oder zu Waldhackschnitzeln.

Verwandte Begriffe

Derbholzgrenze Schlagabraum Anfeuerholz Waldhackschnitzel

← Zurück zum Lexikon