Nachhaltige Forstwirtschaft
Nachhaltige Forstwirtschaft nutzt den Wald so, dass nicht mehr Holz entnommen wird, als nachwächst, und seine Funktionen dauerhaft erhalten bleiben.
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Ausführliche Erklärung
Das Prinzip der Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft: Bereits 1713 formulierte Hans Carl von Carlowitz, dass nur so viel Holz geerntet werden darf, wie nachwächst. Heute umfasst nachhaltige Forstwirtschaft ökonomische, ökologische und soziale Ziele gleichermaßen.
Sie sichert Holzertrag, Artenvielfalt, Boden- und Wasserschutz sowie Erholung dauerhaft. Zertifikate wie PEFC und FSC bescheinigen nachhaltige Bewirtschaftung.
Eigenschaften
- Nutzung im Rahmen des Zuwachses
- Ursprung 1713 (Carlowitz)
- Ökonomisch, ökologisch, sozial
- Dauerhafte Walderhaltung
Verwendung
- Waldbewirtschaftung
- Forstplanung
- Zertifizierung
Vorteile
- Erhält den Wald dauerhaft
- Sichert Holz und Ökologie
- Gesellschaftlich anerkannt
Nachteile
- Langfristige Planung nötig
- Zielkonflikte möglich
Maßeinheiten
- Nutzung ≤ Zuwachs
- Zuwachs in Erntefestmeter/Hektar/Jahr
Umrechnungen
- Nachhaltig heißt: Einschlag ≤ jährlicher Zuwachs (Efm/ha/Jahr).
Tipp aus der Praxis
Nachhaltigkeit heißt nicht Nichtstun: Ein gepflegter, genutzter Wald bleibt vital – entscheidend ist, nicht mehr zu ernten, als nachwächst.
Häufige Fragen
Was bedeutet nachhaltige Forstwirtschaft?
Es wird nicht mehr Holz entnommen, als nachwächst, und alle Waldfunktionen bleiben erhalten.
Woher stammt das Prinzip?
Von Hans Carl von Carlowitz, der es 1713 formulierte.