Forstbetriebsgemeinschaft
Eine Forstbetriebsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Waldbesitzern zur gemeinsamen Bewirtschaftung und Vermarktung.
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Ausführliche Erklärung
In der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) schließen sich private (und teils kommunale) Waldbesitzer zusammen, um die Nachteile des Kleinprivatwaldes – Kleinflächigkeit, fehlende Technik, geringe Marktmacht – auszugleichen. Gemeinsam organisieren sie Holzernte, -vermarktung, Beratung, Maschineneinsatz und Wegebau und bündeln Holzmengen für bessere Preise.
Forstbetriebsgemeinschaften sind nach dem Bundeswaldgesetz anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und werden gefördert. Sie stärken die Handlungsfähigkeit kleiner Waldbesitzer und erleichtern eine nachhaltige, professionelle Bewirtschaftung.
Eigenschaften
- Zusammenschluss von Waldbesitzern
- Gemeinsame Ernte/Vermarktung
- Bündelt Mengen und Technik
- Nach Bundeswaldgesetz anerkannt
Verwendung
- Kleinprivatwald
- Holzvermarktung
- Gemeinschaftliche Bewirtschaftung
Vorteile
- Mehr Marktmacht
- Gemeinsame Technik/Beratung
- Gefördert
Nachteile
- Organisationsaufwand
- Abstimmung nötig
Maßeinheiten
- Kein Messmaß – Organisationsform
- Bezug
- forstlicher Zusammenschluss
Umrechnungen
Für „Forstbetriebsgemeinschaft" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Kleinwaldbesitzer profitieren von einer Forstbetriebsgemeinschaft: gebündelte Holzmengen bringen bessere Preise, und gemeinsame Technik und Beratung senken die Kosten.
Häufige Fragen
Was ist eine Forstbetriebsgemeinschaft?
Ein Zusammenschluss von Waldbesitzern zur gemeinsamen Bewirtschaftung und Vermarktung.
Welchen Vorteil bietet sie?
Sie gleicht die Nachteile des Kleinprivatwaldes aus – durch gebündelte Mengen, gemeinsame Technik und mehr Marktmacht.