Landschaftspflegeholz
Landschaftspflegeholz ist Holz, das bei der Pflege von Hecken, Feldgehölzen, Straßenrändern und Gewässern anfällt.
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Ausführliche Erklärung
Landschaftspflegeholz stammt nicht aus der Waldbewirtschaftung, sondern aus dem Rückschnitt von Hecken, Straßenbegleitgrün, Ufergehölzen und Streuobstwiesen. Es ist meist stark verzweigt, rindenreich und uneinheitlich.
Zu Hackschnitzeln verarbeitet dient es als Brennstoff für robuste Feuerungen oder als Mulch- und Kompostmaterial. Wegen des hohen Rinden- und Blattanteils ist der Aschegehalt höher.
Eigenschaften
- Aus Hecken- und Gehölzpflege
- Stark verzweigt und rindenreich
- Uneinheitlich
- Höherer Aschegehalt
Verwendung
- Robuste Hackgutfeuerungen
- Mulch und Kompost
- Verwertung von Pflegeschnitt
Vorteile
- Nutzt Pflegematerial
- Regional und günstig
- Vermeidet Entsorgung
Nachteile
- Uneinheitliche Qualität
- Hoher Aschegehalt
- Fremdkörperrisiko
Maßeinheiten
- Menge in Schüttraummeter (Srm)
- Aschegehalt in Prozent
Umrechnungen
- 1 Srm Landschaftspflegeholz ≈ 0,35–0,4 Fm Holz
Tipp aus der Praxis
Landschaftspflegeholz nur in robusten, dafür ausgelegten Feuerungen verwerten – der hohe Rinden- und Ascheanteil überfordert kleine Anlagen.
Häufige Fragen
Woher stammt Landschaftspflegeholz?
Aus der Pflege von Hecken, Feldgehölzen, Straßenrändern und Gewässern.
Wie wird es genutzt?
Als Hackschnitzel für robuste Feuerungen oder als Mulch- und Kompostmaterial.