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Endnutzung

Die Endnutzung ist die Ernte des reifen Bestandes am Ende der Umtriebszeit.

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Ausführliche Erklärung

Als Endnutzung bezeichnet man die Holzernte im hiebsreifen Endbestand – im Gegensatz zur Vornutzung (Durchforstung) in jüngeren Beständen. Hier fällt das wertvolle Starkholz an, das über Jahrzehnte herangewachsen ist.

Die Endnutzung erfolgt je nach Waldbau als Kahlschlag, Schirmschlag, Femelschlag oder einzelstammweise. Sie leitet zugleich die Verjüngung des Bestandes ein und ist der ertragsstärkste Erntezeitpunkt.

Eigenschaften

  • Ernte des reifen Bestandes
  • Ende der Umtriebszeit
  • Wertvolles Starkholz
  • Leitet Verjüngung ein

Verwendung

  • Holzernte im Endbestand
  • Wertholzgewinnung
  • Bestandsverjüngung

Vorteile

  • Höchster Holzertrag
  • Wertvolles Starkholz
  • Startet die Verjüngung

Nachteile

  • Verjüngung muss folgen
  • Bestandslücke entsteht

Maßeinheiten

Erntemenge in Erntefestmeter/ha
Alter = Umtriebszeit

Umrechnungen

Für „Endnutzung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Die Endnutzung mit der Verjüngungsplanung verzahnen – wer erntet, sollte den Folgebestand (Naturverjüngung/Pflanzung) bereits vorbereitet haben.

Häufige Fragen

Was ist die Endnutzung?

Die Ernte des reifen Bestandes am Ende der Umtriebszeit, bei der das wertvolle Starkholz anfällt.

Wie unterscheidet sie sich von der Vornutzung?

Die Vornutzung ist die Durchforstung jüngerer Bestände, die Endnutzung die Ernte des Endbestandes.

Verwandte Begriffe

Durchforstung Kahlschlag Femelschlag Naturverjüngung

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