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Femelschlag

Der Femelschlag ist ein Verjüngungsverfahren, das den Bestand truppweise in kleinen Löchern öffnet.

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Ausführliche Erklärung

Beim Femelschlag wird der Altbestand an mehreren Stellen in kleinen Lücken (Femellöchern) geöffnet, die nach und nach erweitert werden. In diesen Löchern etabliert sich die Naturverjüngung, die mit fortschreitender Öffnung mehr Licht erhält.

Das Verfahren erzeugt einen stufigen, gemischten Bestand und schont das Waldinnenklima. Es ist arbeitsintensiver als der Kahlschlag, aber naturnäher und risikoärmer.

Eigenschaften

  • Verjüngung in kleinen Löchern
  • Femellöcher werden erweitert
  • Stufiger Mischbestand
  • Naturnah

Verwendung

  • Naturnahe Waldverjüngung
  • Mischwaldbegründung
  • Dauerwald-nahe Bewirtschaftung

Vorteile

  • Naturnah und stabil
  • Schont das Waldklima
  • Fördert Mischung

Nachteile

  • Arbeitsintensiv
  • Lange Verjüngungszeiträume

Maßeinheiten

Femellochgröße in Ar/Hektar
Verjüngung über Jahre

Umrechnungen

Für „Femelschlag" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Femellöcher an bereits vorhandener Naturverjüngung ansetzen und langsam erweitern – so wächst der Folgebestand kostengünstig und standortangepasst.

Häufige Fragen

Was ist ein Femelschlag?

Ein Verjüngungsverfahren, das den Bestand truppweise in kleinen, allmählich erweiterten Löchern öffnet.

Was ist der Vorteil?

Ein stufiger, gemischter und stabiler Bestand bei geschontem Waldklima.

Verwandte Begriffe

Femelwirtschaft Schirmschlag Naturverjüngung Kahlschlag

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