Biomasseheizwerk
Ein Biomasseheizwerk erzeugt Wärme durch die Verbrennung biogener Brennstoffe wie Hackschnitzel, Pellets oder Landschaftspflegeholz.
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Ausführliche Erklärung
Im Biomasseheizwerk wird feste Biomasse – meist Holzhackschnitzel – in einem großen Kessel verbrannt und die Wärme über ein Nahwärmenetz an Gebäude verteilt. Kombiniert mit einem Generator (Kraft-Wärme-Kopplung) kann zusätzlich Strom erzeugt werden (dann Biomasse-Heizkraftwerk).
Biomasseheizwerke nutzen regionale, nachwachsende Brennstoffe und ersetzen fossile Energieträger. Wichtig sind effiziente Feuerung, Abgasreinigung und eine gesicherte Brennstoffversorgung.
Eigenschaften
- Wärme aus fester Biomasse
- Meist Hackschnitzel
- Speist Nahwärmenetz
- Optional mit Stromerzeugung
Verwendung
- Nahwärmeversorgung
- Kommunale Heizzentralen
- Kraft-Wärme-Kopplung
Vorteile
- Regionaler, nachwachsender Brennstoff
- Ersetzt fossile Energie
- Versorgt viele Gebäude
Nachteile
- Hohe Investition
- Brennstofflogistik nötig
Maßeinheiten
- Leistung in Kilowatt/Megawatt (kW/MW)
- Wärmemenge in Kilowattstunden (kWh)
Umrechnungen
- 1 Srm Hackschnitzel ≈ 0,4 Fm ≈ ca. 700–800 kWh (abhängig von Feuchte).
Tipp aus der Praxis
Für ein Biomasseheizwerk die Brennstoffversorgung langfristig regional sichern – schwankende Hackgutpreise und -mengen sind das größte Betriebsrisiko.
Häufige Fragen
Was ist ein Biomasseheizwerk?
Eine Anlage, die durch Verbrennung von Biomasse wie Hackschnitzeln Wärme für ein Nahwärmenetz erzeugt.
Kann es auch Strom erzeugen?
Ja, mit Kraft-Wärme-Kopplung wird es zum Biomasse-Heizkraftwerk.