Biegefestigkeit
Die Biegefestigkeit ist die maximale Biegespannung, die ein Holzbauteil bis zum Bruch aufnehmen kann.
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Ausführliche Erklärung
Die Biegefestigkeit (Bruchfestigkeit bei Biegung) gibt an, welche Biegebeanspruchung Holz bis zum Versagen erträgt. Sie hängt von Holzart, Rohdichte, Feuchte, Faserverlauf und Fehlern (Äste, Risse) ab und wird in Newton je Quadratmillimeter angegeben. Im Gegensatz zur Biegesteifigkeit (Widerstand gegen Verformung) beschreibt die Biegefestigkeit die Bruchgrenze.
Sie ist eine zentrale Kenngröße im Holzbau und bestimmt zusammen mit der Sortierung die Festigkeitsklasse (z. B. C24 für Nadelholz). Trockenes, fehlerarmes und dichtes Holz hat eine höhere Biegefestigkeit; Äste und schräger Faserverlauf mindern sie.
Eigenschaften
- Max. Biegespannung bis zum Bruch
- Von Art/Dichte/Feuchte/Fehlern abhängig
- In N/mm²
- ≠ Biegesteifigkeit (Verformung)
Verwendung
- Holzbau-Bemessung
- Festigkeitssortierung
- Tragwerksplanung
Vorteile
- Zentrale Festigkeitskenngröße
- Bestimmt Festigkeitsklasse
Nachteile
- Durch Äste/Fehler gemindert
- Nicht mit Steifigkeit verwechseln
Maßeinheiten
- Biegefestigkeit in N/mm²
- z. B. C24 = 24 N/mm²
Umrechnungen
- Festigkeitsklasse C24: charakteristische Biegefestigkeit 24 N/mm².
Tipp aus der Praxis
Für tragende Bauteile festigkeitssortiertes Holz (z. B. C24) verwenden – Äste, Risse und schräger Faserverlauf senken die Biegefestigkeit erheblich.
Häufige Fragen
Was ist die Biegefestigkeit?
Die maximale Biegespannung, die ein Holzbauteil bis zum Bruch aufnehmen kann (in N/mm²).
Wie unterscheidet sie sich von der Biegesteifigkeit?
Die Biegefestigkeit beschreibt die Bruchgrenze, die Biegesteifigkeit den Widerstand gegen Durchbiegung (Verformung).