Ascheverschmelzung
Ascheverschmelzung (Verschlackung) ist das Zusammenschmelzen der Asche zu harten Schlackeklumpen bei zu hoher Temperatur.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Verbrennung von Biomasse kann die Asche ab einer bestimmten Temperatur (Ascheerweichungspunkt) erweichen und zu festen Schlackeklumpen verschmelzen. Begünstigt wird dies durch bestimmte Aschebestandteile (z. B. hoher Kalium- und Chlorgehalt bei Halm- und Landschaftspflegegut) und zu hohe Feuerraumtemperaturen.
Verschlackung stört automatische Feuerungen: Sie verstopft Roste und Austragung und mindert den Wirkungsgrad. Holzbrennstoffe mit niedrigem Aschegehalt, geeignete Feuerungstechnik und Temperaturführung beugen vor.
Eigenschaften
- Verschmelzen der Asche zu Schlacke
- Ab dem Ascheerweichungspunkt
- Bei bestimmten Brennstoffen/Temperaturen
- Stört automatische Feuerungen
Verwendung
- Hackgut- und Pelletfeuerungen
- Brennstoffauswahl
- Anlagenbetrieb
Vorteile
- Vermeidbar durch Brennstoffwahl
- Bekannter Effekt
Nachteile
- Verstopft Rost/Austragung
- Mindert Wirkungsgrad
Maßeinheiten
- Ascheerweichungspunkt in °C
- Aschegehalt in Prozent
Umrechnungen
Für „Ascheverschmelzung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei Verschlackungsproblemen aschearme, holzige Brennstoffe wählen und Landschaftspflege-/Halmgut meiden – deren hoher Kalium-/Chlorgehalt senkt den Ascheerweichungspunkt.
Häufige Fragen
Was ist Ascheverschmelzung?
Das Zusammenschmelzen der Asche zu harten Schlackeklumpen ab dem Ascheerweichungspunkt.
Wie beugt man vor?
Durch aschearme Holzbrennstoffe, geeignete Feuerungstechnik und Temperaturführung.