Wertminderung
Wertminderung ist die Abnahme des Holz- oder Baumwertes durch Fehler, Schäden oder eingeschränkte Verwendbarkeit.
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Ausführliche Erklärung
Beim Holz mindern Fehler und Schäden wie Äste, Krümmung, Drehwuchs, Risse, Fäule, Bläue, Insektenbefall oder falsche Lagerung den erzielbaren Preis: Das Holz rutscht in eine geringere Güteklasse oder ist nur noch für minderwertige Verwendungen (Industrie-, Brennholz) geeignet. Auch bei Bäumen im Garten- und Landschaftsbereich wird eine Wertminderung ermittelt, etwa nach Beschädigung eines Baumes (Sachwertverfahren).
Die Wertminderung ist ein zentraler Begriff bei Holzsortierung, Vermarktung, Schadensregulierung und Baumbewertung. Ziel der Waldpflege und sorgfältigen Ernte/Lagerung ist es, Wertminderungen zu vermeiden.
Eigenschaften
- Abnahme des Holz-/Baumwertes
- Durch Fehler, Schäden, Fäule
- Geringere Güteklasse/Verwendung
- Auch bei Baumbewertung
Verwendung
- Holzsortierung und -vermarktung
- Schadensregulierung
- Baumbewertung
Vorteile
- Objektiviert Wertverluste
- Für Schadensfälle wichtig
Nachteile
- Bedeutet finanziellen Verlust
- Oft verdeckt (z. B. Fäule)
Maßeinheiten
- Wertabschlag in Prozent/Euro
- Bezug
- Güteklasse/Sachwert
Umrechnungen
Für „Wertminderung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Wertminderungen durch sorgfältige Ernte, rasche Verarbeitung und richtige Lagerung vermeiden – Rückeschäden, Fäule und Lagerbläue drücken den Holzpreis erheblich.
Häufige Fragen
Was ist eine Wertminderung?
Die Abnahme des Holz- oder Baumwertes durch Fehler, Schäden oder eingeschränkte Verwendbarkeit.
Wodurch entsteht sie beim Holz?
Durch Fehler und Schäden wie Äste, Krümmung, Risse, Fäule, Bläue, Insektenbefall oder falsche Lagerung.