Rückeschaden
Ein Rückeschaden ist eine Verletzung an verbleibenden Bäumen oder am Waldboden durch das Rücken von Holz.
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Ausführliche Erklärung
Beim Rücken können Stämme und Maschinen die im Bestand verbleibenden Bäume anfahren und Rinde sowie Kambium verletzen. Solche Rindenverletzungen (Rückeschäden) sind Eintrittspforten für Fäulepilze und mindern den Holzwert der geschädigten Bäume. Auch der Waldboden kann durch Befahren verdichtet oder aufgerissen werden.
Rückeschäden werden durch feinerschlossene, feste Rückegassen, sorgfältiges Arbeiten, Bodenschutz (z. B. Reisigmatten) und geeignete Technik minimiert. Sie sind ein wichtiges Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterium der Holzernte.
Eigenschaften
- Verletzung an Baum/Boden beim Rücken
- Rinden- und Kambiumschäden
- Eintrittspforte für Fäule
- Durch feste Gassen vermeidbar
Verwendung
- Holzernte und Waldschutz
- Qualitätssicherung
- Bodenschutz
Vorteile
- Vermeidbar durch Sorgfalt
- Wichtiges Qualitätskriterium
Nachteile
- Mindert Holzwert
- Fördert Fäule und Bodenverdichtung
Maßeinheiten
- Schadfläche je Baum in cm²
- Boden
- Verdichtung/Spurtiefe
Umrechnungen
Für „Rückeschaden" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Rückeschäden konsequent vermeiden: nur auf festen Rückegassen fahren, an Engstellen langsam arbeiten und die Randbäume schonen – Rindenwunden faulen später und entwerten das Holz.
Häufige Fragen
Was ist ein Rückeschaden?
Eine Verletzung an verbleibenden Bäumen oder am Waldboden durch das Rücken von Holz.
Warum ist er problematisch?
Rindenwunden sind Eintrittspforten für Fäulepilze und mindern den Holzwert; Bodenschäden verdichten den Waldboden.