Motorsägenkurs — Voraussetzungen und Module
Wer mit der Motorsäge arbeitet – ob im eigenen Wald, als Brennholz-Selbstwerber oder beruflich – sollte einen Motorsägenkurs absolvieren. Für die Brennholzgewinnung im Wald verlangen viele Forstämter einen Nachweis. Die Kurse folgen der DGUV Information 214-059 und sind in Module gegliedert.
Die Module A bis D
- Modul A – Grundlagen: Sägenkunde, Schnitttechnik, PSA, Ablängen von liegendem Holz. Basis für Brennholzarbeiten.
- Modul B – Fällen schwacher Bäume und Aufarbeiten im Wald (bis ca. Brusthöhendurchmesser der Schwertlänge).
- Modul C – professionelle Fälltechnik für starke Bäume.
- Modul D – Aufarbeiten von Sturm- und Windwurfholz (besonders gefährlich, Aufbaukurs).
Für Selbstwerber im Wald wird häufig mindestens Modul A und B verlangt.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
- Mindestalter – in der Regel 18 Jahre (teils ab 16 unter Aufsicht).
- Gesundheitliche Eignung – körperlich fit für die Arbeit im Gelände.
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA) – Schnittschutzhose, Forsthelm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Schnittschutzstiefel und Handschuhe. Ob du sie mitbringst oder der Anbieter sie stellt, steht in der Kursbeschreibung.
Was kostet ein Motorsägenkurs?
Ein eintägiger Grundkurs (Modul A) liegt oft im Bereich von rund 100–200 €, kombinierte A+B-Kurse entsprechend höher. Preise und Inhalte unterscheiden sich je Anbieter – passende Kurse in deiner Nähe findest du unter Aus- & Weiterbildung.
Häufige Fragen
Brauche ich für Brennholz im Wald einen Motorsägenschein?
Welche Module brauche ich als Privatperson?
Wird die Schutzausrüstung gestellt?
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Kostenlos und unverbindlich anfragen – geprüfte Betriebe aus deiner Region melden sich.
Zuletzt aktualisiert: 2026-07 · Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte.