Brennholz richtig lagern und trocknen
Frisch geschlagenes Holz hat oft über 50 % Wassergehalt und gehört nicht in den Ofen – es qualmt, verrußt den Kamin und liefert kaum Wärme. Richtig gelagert erreicht Brennholz nach ein bis zwei Jahren die ofenfertige Restfeuchte unter 20 %. Worauf es beim Trocknen ankommt.
Wie lange muss Brennholz trocknen?
- Weichholz (Fichte, Kiefer, Birke): etwa 1 Jahr
- Hartholz (Buche, Eiche, Esche): etwa 2 Jahre
Ziel ist eine Holzfeuchte unter 20 %. Mit einem günstigen Feuchtemessgerät prüfst du es an einer frisch gespaltenen Fläche. Wer schneller ofenfertiges Holz möchte, kauft es bereits getrocknet.
So lagerst du Brennholz richtig
- Spalten – gespaltenes Holz trocknet deutlich schneller als ganze Rundlinge.
- Luftig und sonnig – ein Platz mit Wind und Sonne (Südseite) beschleunigt das Trocknen.
- Nicht direkt auf dem Boden – auf Paletten oder Kanthölzern stapeln, damit keine Feuchtigkeit aufsteigt.
- Oben abdecken, Seiten offen – ein Dach hält Regen ab, aber die Luft muss seitlich zirkulieren. Keine geschlossene Plane – darunter staut sich Feuchtigkeit und das Holz schimmelt.
- Abstand zur Hauswand – ein paar Zentimeter Luft hinter dem Stapel verhindert Staunässe.
Woran erkenne ich trockenes Brennholz?
Trockenes Holz ist leichter, hat Risse an den Stirnseiten und klingt beim Zusammenschlagen zweier Scheite hell statt dumpf. Sicher ist nur die Messung: unter 20 % Restfeuchte ist es ofenfertig.
Häufige Fragen
Wie viel Restfeuchte darf Brennholz haben?
Darf man Brennholz mit einer Plane abdecken?
Wie viel Raummeter Brennholz brauche ich pro Winter?
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Zuletzt aktualisiert: 2026-07 · Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte.