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Verbissschutz

Verbissschutz umfasst Maßnahmen, die junge Bäume vor dem Verbiss durch Wild schützen.

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Ausführliche Erklärung

Zum Verbissschutz zählen mechanische Einzelschutzmaßnahmen (Wuchshüllen, Drahthosen, Fege- und Verbissschutzmanschetten), flächige Zäunung sowie chemische Verbissschutzmittel, die auf die Leittriebe aufgetragen werden und den Geschmack verändern.

Verbissschutz sichert die Verjüngung empfindlicher Baumarten dort, wo die Wilddichte nicht ausreicht angepasst werden kann. Er ist arbeits- und kostenintensiv und ersetzt keine angepasste Bejagung, sondern ergänzt sie.

Eigenschaften

  • Schutz junger Bäume vor Verbiss
  • Einzelschutz, Zaun, Streichmittel
  • Sichert die Verjüngung
  • Ergänzt die Bejagung

Verwendung

  • Waldumbau und Aufforstung
  • Schutz von Mischbaumarten
  • Garten- und Obstgehölze

Vorteile

  • Sichert empfindliche Arten
  • Vielfältige Verfahren
  • Sofort wirksam

Nachteile

  • Arbeits- und kostenintensiv
  • Kontrolle/Entfernung nötig

Maßeinheiten

Kosten je geschützter Pflanze
Wirkdauer je Verfahren

Umrechnungen

Für „Verbissschutz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Wuchshüllen und Manschetten rechtzeitig kontrollieren und wieder entfernen – vergessene Schutzhüllen schnüren den Baum später ein oder verrotten nicht.

Häufige Fragen

Welche Verbissschutz-Maßnahmen gibt es?

Einzelschutz (Wuchshüllen, Manschetten), Zäunung und chemische Streichmittel auf den Leittrieben.

Ersetzt Verbissschutz die Jagd?

Nein, er ergänzt eine angepasste Bejagung, ersetzt sie aber nicht.

Verwandte Begriffe

Verbiss Wildschutzzaun Wildschaden Naturverjüngung

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