Stockausschlag
Stockausschlag ist der Wiederaustrieb neuer Triebe aus dem Wurzelstock eines gefällten Laubbaums.
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Ausführliche Erklärung
Viele Laubbäume – etwa Eiche, Hainbuche, Esche, Weide, Robinie oder Hasel – treiben nach dem Fällen aus schlafenden Knospen am verbliebenen Stock (Wurzelstock) wieder aus. Diese vegetative Verjüngung liefert rasch neue Triebe und ist die Grundlage von Nieder- und Mittelwald.
Stockausschlag ermöglicht schnelle, kostengünstige Regeneration ohne Pflanzung, führt aber zu mehrstämmigen, oft schwächeren Bäumen. Nadelbäume bilden in der Regel keinen Stockausschlag.
Eigenschaften
- Wiederaustrieb aus dem Stock
- Vegetative Verjüngung
- Basis von Nieder-/Mittelwald
- Vor allem bei Laubholz
Verwendung
- Niederwald und Mittelwald
- Energieholz/Kurzumtrieb
- Schnelle Regeneration
Vorteile
- Rasche, kostenlose Verjüngung
- Robuste Wiederbestockung
- Ohne Pflanzung
Nachteile
- Mehrstämmig, oft schwächer
- Nicht bei Nadelholz
Maßeinheiten
- Austrieb je Stock
- Umtriebszeit im Niederwald kurz
Umrechnungen
Für „Stockausschlag" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Für schnelle, günstige Wiederbewaldung ausschlagfähige Arten (Weide, Robinie, Eiche) im Winterhalbjahr auf den Stock setzen – sie treiben kräftig wieder aus.
Häufige Fragen
Was ist Stockausschlag?
Der Wiederaustrieb neuer Triebe aus dem Wurzelstock eines gefällten Laubbaums.
Bei welchen Bäumen tritt er auf?
Vor allem bei Laubbäumen; Nadelbäume bilden in der Regel keinen Stockausschlag.