Rußbrand
Ein Rußbrand (Schornsteinbrand) ist das Entzünden von Ruß- und Teerablagerungen im Schornstein.
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Ausführliche Erklärung
Bei einem Rußbrand entzünden sich abgelagerter Glanzruß und Teer im Schornstein und verbrennen mit sehr hohen Temperaturen (über 1000 °C). Dabei können Funken aus dem Schornstein schlagen, der Schornstein reißen und ein Gebäudebrand entstehen.
Anzeichen sind Flammen und Funken am Schornsteinkopf, starke Rauchentwicklung und ein Dröhnen. Im Brandfall die Feuerwehr rufen, den Ofen nicht mit Wasser löschen (Explosionsgefahr) und den Schornsteinfeger verständigen. Vorbeugung ist trockenes Holz und regelmäßiges Kehren.
Eigenschaften
- Brand der Schornstein-Ablagerungen
- Sehr hohe Temperaturen
- Funkenflug und Rissgefahr
- Vermeidbar durch gutes Heizen
Verwendung
- Brandschutz
- Schornsteinbetrieb
- Notfallverhalten
Vorteile
- Durch Kehren vermeidbar
- Klares Notfallverhalten
Nachteile
- Ernste Brandgefahr
- Schornsteinschäden
Maßeinheiten
- Temperaturen über 1000 °C
- Vermeidung
- Kehren + trockenes Holz
Umrechnungen
Für „Rußbrand" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei einem Rußbrand niemals mit Wasser löschen – die schlagartige Dampfbildung kann den Schornstein sprengen; Feuerwehr rufen und Schornstein kühlen lassen.
Häufige Fragen
Was ist ein Rußbrand?
Das Entzünden von Ruß- und Teerablagerungen im Schornstein mit sehr hohen Temperaturen.
Wie verhält man sich im Brandfall?
Feuerwehr rufen, nicht mit Wasser löschen und den Schornsteinfeger verständigen.