Holzfeuchte
Die Holzfeuchte gibt den Wasseranteil im Holz bezogen auf die Trockenmasse an und entscheidet über die Brennqualität.
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Ausführliche Erklärung
Frisch geschlagenes Holz hat eine hohe Holzfeuchte und eignet sich nicht zum Heizen. Erst durch Trocknung sinkt sie unter 20 Prozent, den empfohlenen Grenzwert für Brennholz.
Zu feuchtes Holz verbrennt unvollständig, entwickelt Rauch und Ruß und liefert weniger Wärme, weil Energie zum Verdampfen des Wassers verbraucht wird. Gemessen wird die Holzfeuchte mit einem Feuchtemessgerät oder exakt per Darrprobe.
Eigenschaften
- Wasseranteil bezogen auf Trockenmasse
- Zielwert unter 20 %
- Bestimmt Rauch, Ruß und Heizwert
- Messbar mit Gerät oder Darrprobe
Verwendung
- Brennholzbeurteilung
- Ankauf und Lagerung
- Ofenbetrieb
Vorteile
- Wichtigster Qualitätswert
- Einfach messbar
- Schützt Ofen und Schornstein
Nachteile
- Wird mit Wassergehalt verwechselt
- Außen oft trockener als innen
Maßeinheiten
- Empfohlen
- unter 20 % Holzfeuchte
- Frisch
- 60 % und mehr
Umrechnungen
- Achtung: Holzfeuchte (bezogen auf Trockenmasse) und Wassergehalt (bezogen auf Gesamtmasse) sind unterschiedliche Angaben.
Tipp aus der Praxis
An einer frisch gespaltenen Innenfläche messen – nur dort zeigt das Gerät die echte Kernfeuchte.
Häufige Fragen
Wie hoch darf die Holzfeuchte sein?
Zum Heizen unter 20 Prozent.
Wie misst man die Holzfeuchte?
Mit einem Feuchtemessgerät oder exakt per Darrprobe.