Astholz
Astholz stammt aus Ästen oder Kronenteilen eines Baumes und fällt bei der Holzernte oder Baumpflege an.
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Ausführliche Erklärung
Astholz besitzt häufig einen höheren Astanteil sowie einen unregelmäßigen Faserverlauf. Dadurch lässt es sich teilweise schwerer spalten als Stammholz.
Es eignet sich dennoch hervorragend als Brennholz oder zur Herstellung von Hackschnitzeln. In der Forstwirtschaft wird Astholz häufig energetisch genutzt und ermöglicht so eine vollständige Verwertung des Baumes.
Eigenschaften
- Viele Äste
- Oft höhere Dichte
- Teilweise schwer spaltbar
- Unregelmäßige Form
Verwendung
- Brennholz
- Hackschnitzel
- Biomasse
- Heizwerke
Vorteile
- Nachhaltige Nutzung
- Vollständige Verwertung des Baumes
- Günstiger als Stammholz
Nachteile
- Schwieriger zu spalten
- Unregelmäßige Form
- Höherer Rindenanteil
Maßeinheiten
- Astdurchmesser
- meist unter 20 cm
- Verkauf
- Raummeter (Rm) oder Schüttraummeter (Srm)
Umrechnungen
- 1 Festmeter (Fm) Stammholz → ca. 2,5 Schüttraummeter (Srm) Hackschnitzel
- 1 Srm Hackschnitzel = ca. 0,4 Festmeter (Fm) festes Holz
- 1 Srm Hackschnitzel (trocken) ≈ 70–80 l Heizöl
Tipp aus der Praxis
Astholz vor dem Hacken gut abtrocknen lassen – feuchtes Material verklebt den Häcksler und verringert den Heizwert der Schnitzel.
Häufige Fragen
Ist Astholz gutes Brennholz?
Ja, es hat einen guten Heizwert, ist aber wegen des Faserverlaufs schwerer zu spalten.
Wofür wird Astholz sonst genutzt?
Vor allem für Hackschnitzel und als Biomasse in Heizwerken.