Waldkalkung
Die Waldkalkung ist das Ausbringen von Kalk im Wald, um versauerte Böden zu stabilisieren.
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Ausführliche Erklärung
Durch jahrzehntelange Säureeinträge (u. a. aus der Luft) sind viele Waldböden versauert. Bei der Waldkalkung wird kohlensaurer Magnesiumkalk (meist per Hubschrauber oder Streufahrzeug) ausgebracht, um den pH-Wert anzuheben, die Nährstoffverfügbarkeit zu verbessern und das Bodenleben sowie die Wurzelgesundheit zu fördern.
Die Waldkalkung ist eine Bodenschutz- und Regenerationsmaßnahme, keine Düngung im eigentlichen Sinn. Sie ist fachlich zu planen (Standort, Menge, Kalkart), da übermäßige oder falsche Kalkung auch Nachteile haben kann.
Eigenschaften
- Kalkausbringung im Wald
- Gegen Bodenversauerung
- Hebt pH und Nährstoffverfügbarkeit
- Bodenschutzmaßnahme
Verwendung
- Bodenschutz
- Regeneration versauerter Böden
- Standortpflege
Vorteile
- Stabilisiert den Boden
- Fördert Bodenleben/Wurzeln
- Regeneriert Standorte
Nachteile
- Fachplanung nötig
- Übermaß kann schaden
Maßeinheiten
- Kalkmenge in Tonnen/Hektar
- pH-Wert des Bodens
Umrechnungen
Für „Waldkalkung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Waldkalkung nur auf versauerten Standorten und nach fachlicher Planung (Menge, Kalkart) durchführen – sie ist Bodenschutz, keine Wachstumsdüngung.
Häufige Fragen
Was ist die Waldkalkung?
Das Ausbringen von Kalk im Wald, um versauerte Böden zu stabilisieren und die Nährstoffverfügbarkeit zu verbessern.
Ist sie eine Düngung?
Nein, sie ist eine Bodenschutz- und Regenerationsmaßnahme, keine Wachstumsdüngung.