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Oberhöhe

Die Oberhöhe ist die mittlere Höhe der stärksten (höchsten) Bäume eines Bestandes und dient der Bonitierung.

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Ausführliche Erklärung

Die Oberhöhe wird als Mittelwert der Höhen der stärksten Bäume je Fläche bestimmt (z. B. der 100 stärksten Bäume je Hektar). Sie ist wenig von der Durchforstung beeinflusst und deshalb ein guter Maßstab für die Standortgüte: Aus Oberhöhe und Alter wird über Ertragstafeln die Ertragsklasse (Bonität) abgeleitet.

Die Oberhöhe ist damit eine zentrale Kenngröße der Forsteinrichtung und Ertragskunde. Sie beschreibt das Höhenwachstum eines Bestandes zuverlässiger als die von der Durchforstung abhängige Mittelhöhe.

Eigenschaften

  • Mittlere Höhe der stärksten Bäume
  • z. B. 100 Stärkste je Hektar
  • Wenig durchforstungsabhängig
  • Basis der Bonitierung

Verwendung

  • Bonitierung
  • Forsteinrichtung
  • Ertragsprognose

Vorteile

  • Guter Standortmaßstab
  • Durchforstungsstabil
  • Genormt (Ertragstafeln)

Nachteile

  • Aufwendige Messung
  • Nur Höhenmaß

Maßeinheiten

Oberhöhe in Meter (m)
Bezug
stärkste Bäume/ha

Umrechnungen

Für „Oberhöhe" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Für die Bonitierung die Oberhöhe (stärkste Bäume) statt der Mittelhöhe verwenden – sie ist von der Durchforstung nahezu unabhängig und damit der bessere Standortmaßstab.

Häufige Fragen

Was ist die Oberhöhe?

Die mittlere Höhe der stärksten Bäume eines Bestandes, z. B. der 100 stärksten je Hektar.

Wozu dient sie?

Zur Bonitierung – aus Oberhöhe und Alter wird die Ertragsklasse abgeleitet.

Verwandte Begriffe

Ertragsklasse Baumhöhenmessung Zuwachsleistung Standortkartierung

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