Bodenverdichtung
Bodenverdichtung ist das Zusammenpressen des Waldbodens, das seine Poren und damit Wasser- und Lufthaushalt schädigt.
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Ausführliche Erklärung
Durch das Befahren mit schweren Maschinen – besonders bei nassem Boden – werden die Bodenporen zusammengedrückt. Die Bodenverdichtung verschlechtert die Durchlüftung, den Wasserhaushalt und das Wurzelwachstum, fördert Staunässe und Erosion und kann über Jahrzehnte bestehen bleiben. Sie ist einer der gravierendsten und langlebigsten Schäden der mechanisierten Holzernte.
Vermieden wird sie durch feste Rückegassen (Konzentration des Verkehrs), angepassten Bodendruck (breite Reifen, Bänder, Reisigmatten) und das Befahren nur bei trockenem oder gefrorenem Boden. Verdichteter Boden regeneriert nur sehr langsam.
Eigenschaften
- Zusammenpressen des Bodens
- Durch schwere Maschinen (Nässe)
- Schädigt Poren/Wasser-/Lufthaushalt
- Sehr langlebig
Verwendung
- Bodenschutz bei der Holzernte
- Rückeplanung
- Nachhaltige Bewirtschaftung
Vorteile
- Vermeidbar durch feste Gassen
- Wichtiges Schutzthema
Nachteile
- Langlebiger Schaden
- Fördert Staunässe/Erosion
Maßeinheiten
- Verdichtung als Bodenkennwert
- Spurtiefe in Zentimeter
Umrechnungen
Für „Bodenverdichtung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Den Waldboden nur auf festen Rückegassen und bei trockenem oder gefrorenem Zustand befahren – einmal verdichteter Boden erholt sich erst über Jahrzehnte.
Häufige Fragen
Was ist Bodenverdichtung?
Das Zusammenpressen des Waldbodens durch schwere Maschinen, das Poren, Wasser- und Lufthaushalt schädigt.
Wie vermeidet man sie?
Durch feste Rückegassen, angepassten Bodendruck und Befahren nur bei trockenem oder gefrorenem Boden.