Zugholz
Zugholz ist das Reaktionsholz, das Laubbäume auf der Zugseite geneigter Stämme und Äste bilden.
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Ausführliche Erklärung
Bei Schräglage oder einseitiger Belastung bilden Laubbäume auf der Oberseite (Zugseite) von Stamm oder Ast spezielles Zugholz, um sich aufzurichten. Es enthält gelatinöse Fasern mit hohem Zellulosegehalt und zieht den Baum in die gewünschte Richtung.
Zugholz hat abweichende Eigenschaften: Es schwindet stark in Faserrichtung, neigt zu Verwerfungen und liefert beim Sägen oft eine wollige, raue Oberfläche. Im Schnittholz gilt es als Holzfehler. Das Gegenstück bei Nadelbäumen ist das Druckholz.
Eigenschaften
- Reaktionsholz der Laubbäume
- Auf der Zugseite (oben)
- Gelatinöse Fasern
- Im Schnittholz ein Fehler
Verwendung
- Holzsortierung
- Qualitätsbeurteilung
- Statikbewertung
Vorteile
- Zeigt Wuchsbelastung
- Für Sortierung relevant
Nachteile
- Verwerfen und wollige Oberfläche
- Starke Längsschwindung
Maßeinheiten
- Anteil im Querschnitt
- Gegenstück
- Druckholz
Umrechnungen
Für „Zugholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Holz von geneigten Laubbäumen auf Zugholz prüfen – es verwirft sich stark und lässt sich schlecht sauber sägen; für formstabile Bauteile ungeeignet.
Häufige Fragen
Was ist Zugholz?
Das Reaktionsholz, das Laubbäume auf der Zugseite geneigter Stämme und Äste bilden.
Was ist das Gegenstück bei Nadelbäumen?
Das Druckholz auf der Druckseite.