Wintereinschlag
Der Wintereinschlag ist die traditionelle Holzernte im Winterhalbjahr, wenn die Bäume in der Saftruhe sind.
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Ausführliche Erklärung
Im Winter ruht der Saftstrom der Bäume, und das Holz enthält etwas weniger Wasser. Gefrorener Boden trägt die Maschinen besser und wird geschont. Deshalb gilt der Winter traditionell als beste Einschlagszeit.
Zudem werden in der Vegetationszeit oft Schonzeiten zum Schutz brütender Vögel eingehalten. Brennholz aus dem Wintereinschlag startet mit etwas günstigeren Voraussetzungen in die Trocknung.
Eigenschaften
- Holzernte im Winterhalbjahr
- Bäume in Saftruhe
- Etwas trockeneres Holz
- Bodenschonend bei Frost
Verwendung
- Holzernte
- Brennholzgewinnung
- Waldbewirtschaftung
Vorteile
- Etwas trockeneres Holz
- Schont den gefrorenen Boden
- Berücksichtigt Schonzeiten
Nachteile
- Witterungsabhängig
- Kurzes Zeitfenster
Maßeinheiten
- Zeitraum
- ca. Oktober bis Februar
- Handel
- Festmeter (Fm)
Umrechnungen
- 1 Fm = ca. 1,4 Rm nach dem Aufarbeiten
Tipp aus der Praxis
Brennholz aus dem Wintereinschlag sofort spalten und aufsetzen – dann hat es die ganze warme Jahreszeit zum Trocknen.
Häufige Fragen
Was ist der Wintereinschlag?
Die Holzernte im Winterhalbjahr, wenn die Bäume in Saftruhe sind.
Warum im Winter schlagen?
Etwas trockeneres Holz, bodenschonende Ernte bei Frost und Rücksicht auf Schonzeiten.