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Allgemein

Weißbuchenholz

Weißbuchenholz (Hainbuche) ist ein sehr hartes, zähes und schweres heimisches Laubholz.

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Ausführliche Erklärung

Die Weißbuche oder Hainbuche (Carpinus betulus) ist trotz des Namens nicht mit der Rotbuche verwandt. Ihr helles, sehr hartes, zähes und schweres Holz gehört zu den härtesten heimischen Hölzern. Es ist schwer zu bearbeiten und zu spalten, aber extrem abrieb- und verschleißfest.

Traditionell wurde Hainbuchenholz für stark beanspruchte Teile wie Werkzeuggriffe, Zahnräder, Hackblöcke, Hobelsohlen und Parkett verwendet. Als Brennholz liefert es einen der höchsten Heizwerte je Raummeter, ist aber schwer zu spalten.

Eigenschaften

  • Sehr hartes heimisches Laubholz
  • Hainbuche (nicht Rotbuche)
  • Zäh und abriebfest
  • Schwer spaltbar

Verwendung

  • Werkzeuggriffe und Zahnräder
  • Hackblöcke und Parkett
  • Hochwertiges Brennholz

Vorteile

  • Extrem hart und zäh
  • Sehr abriebfest
  • Hoher Heizwert

Nachteile

  • Schwer zu bearbeiten
  • Sehr schwer spaltbar

Maßeinheiten

Heizwert ca. 4,2 kWh/kg
Rohdichte ca. 750 kg/m³

Umrechnungen

  • 1 Rm Hainbuche ≈ 0,7 Fm; sehr hoher Heizwert je Rm.

Tipp aus der Praxis

Weißbuchen-Brennholz möglichst frisch und maschinell spalten – abgelagert wird das extrem harte, zähe Holz kaum noch von Hand zu spalten sein.

Häufige Fragen

Ist die Weißbuche mit der Rotbuche verwandt?

Nein, die Weißbuche (Hainbuche) gehört zu den Birkengewächsen, nicht zu den Buchen.

Wofür wird Weißbuchenholz verwendet?

Für stark beanspruchte Teile wie Werkzeuggriffe, Zahnräder, Hackblöcke und Parkett sowie als Brennholz.

Verwandte Begriffe

Rotbuche Hainbuche Laubholz Hartholz

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