Ulme
Die Ulme (Ulmus) ist ein heimischer Laubbaum mit dekorativem, zähem Holz, dessen Bestände durch das Ulmensterben stark zurückgingen.
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Ausführliche Erklärung
Ulmen (Feld-, Berg- und Flatterulme) waren früher verbreitete Laubbäume. Das durch einen Pilz verursachte Ulmensterben hat die Bestände stark dezimiert. Das Ulmenholz ist zäh, wechseldrehwüchsig und schwer spaltbar, mit dekorativer Maserung.
Es wird für Möbel, Furniere und Drechselarbeiten geschätzt. Als Brennholz hat Ulme guten Heizwert, ist aber wegen der Zähigkeit schwer zu spalten.
Eigenschaften
- Heimischer Laubbaum
- Zähes, dekoratives Holz
- Durch Ulmensterben selten
- Schwer spaltbar
Verwendung
- Möbel und Furniere
- Drechsel- und Wagnerarbeiten
- Brennholz (gut, schwer spaltbar)
Vorteile
- Dekorative Maserung
- Zäh und stabil
- Guter Heizwert
Nachteile
- Selten geworden
- Schwer zu spalten
Maßeinheiten
- Heizwert ca. 4,1 kWh/kg
- Rohdichte ca. 640 kg/m³
Umrechnungen
- 1 Rm Ulme ≈ 0,7 Fm; Heizwert nahe Buche.
Tipp aus der Praxis
Ulmenholz möglichst frisch spalten – im abgelagerten Zustand wird das zähe, wechseldrehwüchsige Holz besonders widerspenstig.
Häufige Fragen
Warum ist die Ulme selten geworden?
Durch das pilzbedingte Ulmensterben, das die Bestände stark dezimiert hat.
Wie ist Ulme als Brennholz?
Guter Heizwert, aber wegen der Zähigkeit schwer zu spalten.