Thermoholz
Thermoholz ist Holz, das durch Hitzebehandlung unter Sauerstoffabschluss dauerhafter und formstabiler gemacht wird.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Thermobehandlung (Thermomodifikation) wird Holz unter Luft- bzw. Sauerstoffabschluss auf etwa 160–220 °C erhitzt. Dabei verändert sich die Zellstruktur: Das Holz nimmt weniger Feuchtigkeit auf, quillt und schwindet weniger, wird dunkler und dauerhafter gegen Pilze – ganz ohne chemische Holzschutzmittel.
Thermoholz eignet sich für Terrassen, Fassaden, Sauna und Möbel. Nachteilig sind eine gewisse Versprödung (geringere Festigkeit, Splitterneigung) und der höhere Preis. Es ist eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Imprägnierung.
Eigenschaften
- Hitzebehandeltes Holz
- 160–220 °C unter O2-Abschluss
- Dauerhafter und formstabiler
- Ohne Chemie, dunkler
Verwendung
- Terrassen und Fassaden
- Sauna und Möbel
- Chemiefreier Außenbau
Vorteile
- Dauerhaft ohne Chemie
- Maßstabil (quillt wenig)
- Dekorative dunkle Farbe
Nachteile
- Spröder, geringere Festigkeit
- Teurer als unbehandelt
Maßeinheiten
- Behandlungstemperatur 160–220 °C
- Geringere Gleichgewichtsfeuchte
Umrechnungen
Für „Thermoholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Thermoholz ist eine chemiefreie Alternative für Terrasse und Fassade – wegen der Versprödung aber nicht für hoch belastete, tragende Bauteile verwenden.
Häufige Fragen
Was ist Thermoholz?
Holz, das durch Hitzebehandlung unter Sauerstoffabschluss dauerhafter und formstabiler gemacht wird – ohne Chemie.
Welche Nachteile hat es?
Es wird spröder (geringere Festigkeit) und ist teurer als unbehandeltes Holz.