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Stammholz

Spätholz

Spätholz ist der im Sommer gebildete, dunklere, dichtere und festere Teil eines Jahrrings.

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Ausführliche Erklärung

Gegen Ende der Wachstumsperiode bildet der Baum Spätholz mit engen, dickwandigen Zellen, die vor allem der Festigkeit dienen. Es ist dunkler, härter und dichter als das Frühholz und bestimmt maßgeblich die Festigkeit des Holzes.

Ein hoher Spätholzanteil steht bei Nadelholz und ringporigen Laubhölzern (z. B. Eiche) für dichtes, festes Holz. Der Spätholzanteil ist damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal in der Holzsortierung.

Eigenschaften

  • Dunkler, dichter Jahrring-Teil
  • Im Sommer gebildet
  • Enge, dickwandige Zellen
  • Höhere Festigkeit

Verwendung

  • Holzstrukturbestimmung
  • Festigkeitsbeurteilung
  • Sortierung

Vorteile

  • Bestimmt die Festigkeit
  • Qualitätsmerkmal
  • Dichter als Frühholz

Nachteile

  • Nur Teil des Jahrrings
  • Anteil schwankt

Maßeinheiten

Anteil am Jahrring in Prozent
Dichte höher als Frühholz

Umrechnungen

Für „Spätholz" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.

Tipp aus der Praxis

Beim Beurteilen von Nadelholz auf einen hohen, gleichmäßigen Spätholzanteil achten – er steht für dichtes, festes und tragfähiges Holz.

Häufige Fragen

Was ist Spätholz?

Der im Sommer gebildete, dunklere, dichtere und festere Teil eines Jahrrings.

Warum ist der Spätholzanteil wichtig?

Er bestimmt maßgeblich die Festigkeit und Dichte des Holzes.

Verwandte Begriffe

Frühholz Jahrringbreite Jahresring Rohdichte

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