Saftstrom
Der Saftstrom ist der Transport von Wasser und Nährstoffen im Baum.
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Ausführliche Erklärung
Der Saftstrom umfasst zwei Richtungen: Im Holz (Xylem) steigt Wasser mit gelösten Mineralsalzen von den Wurzeln in die Krone (Transpirationsstrom), im Bast (Phloem) werden die in den Blättern gebildeten Zucker abwärts zu Wurzeln und Wachstumszonen transportiert. Angetrieben wird der Wasserstrom vor allem durch die Verdunstung an den Blättern.
Im Frühjahr setzt der Saftstrom mit dem Austrieb kräftig ein („der Baum steht im Saft"); dann löst sich die Rinde leicht, was das Schälen erleichtert, aber Bäume auch verletzungsempfindlich macht. Ein gestörter Saftstrom – durch Wurzelschäden, Fäule oder Trockenheit – führt zu Vitalitätsverlust, Kronenverlichtung und Gipfeldürre.
Eigenschaften
- Wasser- und Nährstofftransport
- Xylem aufwärts, Phloem abwärts
- Von Verdunstung angetrieben
- Im Frühjahr besonders kräftig
Verwendung
- Baumphysiologie
- Vitalitätsverständnis
- Schäl-/Erntezeitpunkt
Vorteile
- Erklärt die Versorgung des Baumes
- Wichtig für Vitalität
Nachteile
- Störung führt zu Schäden
- Im Saft verletzungsempfindlich
Maßeinheiten
- Richtungen
- Xylem/Phloem
- Antrieb
- Transpiration
Umrechnungen
Für „Saftstrom" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Wenn der Baum „im Saft steht" (Frühjahr), löst sich die Rinde leicht – ideal zum Schälen, aber die Bäume sind dann besonders empfindlich gegen Rindenverletzungen.
Häufige Fragen
Was ist der Saftstrom?
Der Transport von Wasser (im Holz aufwärts) und Nährstoffen (im Bast abwärts) im Baum.
Was treibt den Wasserstrom an?
Vor allem die Verdunstung an den Blättern (Transpiration).