Rückezug
Ein Rückezug (Forwarder) ist eine geländegängige Forstmaschine, die aufgearbeitetes Holz aufgeladen aus dem Bestand transportiert.
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Ausführliche Erklärung
Der Rückezug – meist Forwarder genannt – ist ein selbstfahrendes, knickgelenktes Forstfahrzeug mit Ladefläche (Rungenkorb) und Kran. Er lädt das vom Harvester aufgearbeitete Kurzholz auf, transportiert es tragend (nicht schleifend) über die Rückegasse zum Polterplatz und sortiert es dort.
Weil das Holz getragen statt geschleift wird, ist die Rückung mit dem Rückezug schonend für Holz und Boden. Rückezüge sind in der hochmechanisierten Kurzholzernte Standard und arbeiten mit dem Harvester im Team.
Eigenschaften
- Selbstfahrende Rückemaschine (Forwarder)
- Trägt Holz auf der Ladefläche
- Mit Kran, knickgelenkt
- Team mit dem Harvester
Verwendung
- Hochmechanisierte Kurzholzernte
- Rücken zum Polterplatz
- Sortierung
Vorteile
- Schont Holz und Boden (tragend)
- Hoher Durchsatz
- Sortiert das Holz
Nachteile
- Teure Maschine
- Bodendruck bei Nässe
Maßeinheiten
- Ladevolumen/Nutzlast in Tonnen
- Menge in Festmeter
Umrechnungen
Für „Rückezug" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Rückezüge nur auf festen Rückegassen und möglichst bei trockenem oder gefrorenem Boden einsetzen – so bleibt der Bodenschutz trotz des Maschinengewichts gewahrt.
Häufige Fragen
Was ist ein Rückezug?
Eine geländegängige Forstmaschine (Forwarder), die aufgearbeitetes Holz auf einer Ladefläche aus dem Bestand transportiert.
Warum ist er schonend?
Weil er das Holz trägt statt schleift, schont er Holz und Waldboden.