Nahwärme
Nahwärme ist die leitungsgebundene Wärmeversorgung eines räumlich begrenzten Gebiets aus einer gemeinsamen Heizzentrale.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Nahwärme erzeugt eine zentrale Anlage – oft ein Holzheizwerk – Wärme, die über gedämmte Leitungen zu den angeschlossenen Gebäuden in der Nachbarschaft transportiert wird. Die einzelnen Häuser brauchen keine eigene Heizung, sondern nur eine Übergabestation.
Nahwärme unterscheidet sich von der Fernwärme vor allem durch die kleinere räumliche Ausdehnung. Sie eignet sich gut für Neubaugebiete, Dörfer und Quartiere mit Biomasse-Heizzentrale.
Eigenschaften
- Leitungsgebundene Wärme
- Aus zentraler Heizzentrale
- Kleinräumig (Quartier/Dorf)
- Häuser mit Übergabestation
Verwendung
- Wohn- und Neubaugebiete
- Dörfer und Quartiere
- Anschluss an Holzheizwerk
Vorteile
- Keine eigene Heizung nötig
- Effiziente Zentralanlage
- Nutzt Biomasse
Nachteile
- Leitungsverluste
- Anschlusszwang möglich
Maßeinheiten
- Wärmemenge in Kilowattstunden (kWh)
- Leistung in Kilowatt (kW)
Umrechnungen
Für „Nahwärme" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Beim Anschluss an ein Nahwärmenetz auf die vertragliche Preisgleitklausel achten – sie bestimmt, wie sich der Wärmepreis über die Jahre entwickelt.
Häufige Fragen
Was ist Nahwärme?
Leitungsgebundene Wärmeversorgung eines begrenzten Gebiets aus einer gemeinsamen Heizzentrale.
Was unterscheidet sie von Fernwärme?
Vor allem die kleinere räumliche Ausdehnung des Netzes.