Lufttrocken
Lufttrocken bezeichnet Brennholz, das durch natürliche Trocknung an der Luft eine Restfeuchte unter etwa 20 Prozent erreicht hat.
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Ausführliche Erklärung
Lufttrockenes Holz wurde ein bis drei Jahre luftig und regengeschützt gelagert, bis sich die Holzfeuchte der Umgebungsluft angeglichen hat. Es liegt damit im heizfertigen Bereich.
Im Gegensatz zur technischen Kammertrocknung erfolgt die Lufttrocknung ohne Energieeinsatz, dauert aber länger. Lufttrockenes Holz ist der übliche Zustand für ofenfertiges Brennholz.
Eigenschaften
- Natürlich getrocknet
- Restfeuchte unter ~20 %
- 1–3 Jahre Lagerung
- Heizfertig
Verwendung
- Kaminofen
- Kachelofen
- Ofenfertiges Brennholz
Vorteile
- Kein Energieeinsatz
- Voller Heizwert
- Günstig
Nachteile
- Lange Trocknungszeit
- Trockener Lagerplatz nötig
Maßeinheiten
- Restfeuchte
- unter 20 %
- Dauer
- 1–3 Jahre
Umrechnungen
- 1 Rm Buche (lufttrocken) ≈ 200 l Heizöl
Tipp aus der Praxis
Lufttrockenes Holz vor dem Heizen im Kern messen – außen kann es trockener wirken als innen.
Häufige Fragen
Was heißt lufttrocken?
Brennholz mit unter etwa 20 % Restfeuchte durch natürliche Lufttrocknung.
Wie lange dauert die Lufttrocknung?
Je nach Holzart ein bis drei Jahre.