Kesseldruckimprägnierung
Kesseldruckimprägnierung ist ein Verfahren, das Holzschutzmittel unter Druck tief in das Holz einbringt.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Bei der Kesseldruckimprägnierung (KDI) wird Holz in einem Druckkessel zunächst evakuiert und dann unter hohem Druck mit wasserlöslichen Holzschutzsalzen durchtränkt. So dringt das Schutzmittel tief in den aufnahmefähigen Splint ein und schützt das Holz dauerhaft gegen Pilze und Insekten.
KDI-Holz (oft grünlich) wird für stark bewitterte oder erdberührte Bauteile wie Zäune, Terrassen, Spielgeräte und Lärmschutzwände eingesetzt. Kernholz nimmt das Mittel kaum auf; frische Schnittstellen sollten nachbehandelt werden. Als Alternative ohne Chemie gilt u. a. Thermoholz.
Eigenschaften
- Holzschutz unter Druck im Kessel
- Tiefe Salzimprägnierung
- Für erdberührte/bewitterte Teile
- KDI-Holz oft grünlich
Verwendung
- Zäune und Terrassen
- Spielgeräte und Lärmschutz
- Erdberührter Außenbau
Vorteile
- Dauerhafter Schutz
- Tiefe Eindringung
- Bewährtes Verfahren
Nachteile
- Chemische Behandlung
- Kernholz kaum imprägnierbar
Maßeinheiten
- Eindringtiefe/Aufnahme nach Norm
- Gebrauchsklasse (GK) beachten
Umrechnungen
Für „Kesseldruckimprägnierung" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Bei KDI-Holz zugeschnittene Stellen mit geeignetem Mittel nachbehandeln – dort ist das ungeschützte, aufnahmefähige Splintholz sonst die Schwachstelle.
Häufige Fragen
Was ist Kesseldruckimprägnierung?
Ein Verfahren, das Holzschutzmittel im Druckkessel tief in das Holz einbringt – für erdberührte, bewitterte Bauteile.
Was ist zu beachten?
Kernholz nimmt das Mittel kaum auf, und frische Schnittstellen sollten nachbehandelt werden.