Holzkohle
Holzkohle ist ein poröser, kohlenstoffreicher Brennstoff, der durch Verkohlung von Holz unter Luftabschluss entsteht.
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Ausführliche Erklärung
Bei der Verkohlung (Pyrolyse) wird Holz unter Luftabschluss erhitzt, bis die flüchtigen Bestandteile entweichen und fast reiner Kohlenstoff zurückbleibt. Traditionell geschah dies in Meilern (Köhlerei), heute in Retorten und Öfen. Holzkohle hat einen sehr hohen Heizwert, brennt nahezu rauch- und flammenlos mit großer Hitze und wird zum Grillen, Schmieden und in der Industrie (Metallurgie, Aktivkohle, Filter) genutzt.
Holzkohle ist leichter als das Ausgangsholz, aber energiedichter. Wichtig sind Herkunft und Nachhaltigkeit: Ein erheblicher Teil des Grillholzkohlemarktes stammt aus problematischen Quellen; zertifizierte Holzkohle (z. B. aus heimischen Laubhölzern) ist die umweltfreundlichere Wahl.
Eigenschaften
- Kohlenstoffreicher Brennstoff
- Durch Verkohlung (Pyrolyse)
- Sehr hoher Heizwert
- Für Grill, Schmiede, Industrie
Verwendung
- Grillen und Schmieden
- Metallurgie und Aktivkohle
- Traditionelle Köhlerei
Vorteile
- Hoher Heizwert
- Rauch- und flammenarm
- Vielseitig
Nachteile
- Herstellung energieintensiv
- Herkunftsprobleme (Nachhaltigkeit)
Maßeinheiten
- Heizwert ca. 8–9 kWh/kg
- Ausbeute ca. 20–30 % der Holzmasse
Umrechnungen
- Aus ca. 4–5 kg Holz entsteht rund 1 kg Holzkohle.
Tipp aus der Praxis
Beim Grillholzkohlekauf auf zertifizierte, heimische Herkunft achten – ein großer Teil des Marktes stammt aus problematischen Quellen mit Raubbau.
Häufige Fragen
Wie entsteht Holzkohle?
Durch Verkohlung (Pyrolyse) von Holz unter Luftabschluss, wobei fast reiner Kohlenstoff zurückbleibt.
Wofür wird sie genutzt?
Zum Grillen und Schmieden sowie in der Industrie (Metallurgie, Aktivkohle, Filter).