Harzgehalt
Der Harzgehalt gibt an, wie viel Harz ein Holz enthält, und beeinflusst Entzündbarkeit, Funkenflug und Rußbildung.
Bilder
📷 Anmelden & Foto beisteuernNoch keine Fotos zu diesem Begriff. Als registrierter Fachnutzer können Sie mithelfen — anmelden und ein Foto beisteuern.
Ausführliche Erklärung
Nadelhölzer haben je nach Art einen unterschiedlichen Harzgehalt: Kiefer und Lärche sind harzreicher als Fichte. Ein hoher Harzgehalt erleichtert das Anzünden, erhöht aber Funkenflug und Rußbildung.
Laubhölzer enthalten praktisch kein Harz und brennen daher ruhiger. Der Harzgehalt ist ein Grund, warum sich Nadelholz eher zum Anheizen eignet.
Eigenschaften
- Harzanteil im Holz
- Bei Nadelholz höher
- Erleichtert das Anzünden
- Erhöht Funken und Ruß
Verwendung
- Brennholzauswahl
- Anheizen
- Ofenbetrieb
Vorteile
- Leichtes Entzünden
- Lebhafte Flamme
Nachteile
- Mehr Funkenflug
- Stärkere Rußbildung
Maßeinheiten
- Kein Zahlenmaß im Alltag
- Art- und standortabhängig
Umrechnungen
Für „Harzgehalt" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Harzreiches Holz gut abgelagert und nur in geschlossenen Öfen verfeuern – das hält Funkenflug und Ruß in Grenzen.
Häufige Fragen
Welches Holz hat viel Harz?
Vor allem Nadelhölzer wie Kiefer und Lärche.
Wie wirkt sich der Harzgehalt aus?
Leichteres Anzünden, aber mehr Funkenflug und Ruß.