Faserbruch
Faserbruch ist ein Bruch des Holzes quer zur Faser, bei dem die Fasern durchtrennt werden.
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Ausführliche Erklärung
Von Faserbruch spricht man, wenn Holz unter Biege- oder Zuglast quer zur Faserrichtung reißt und die Fasern durchbrochen werden – im Gegensatz zum leichteren Aufspalten entlang der Fasern. Ein zäher, splittriger Faserbruch zeigt gutes, festes Holz an; ein glatter, kurzer Bruch (Sprödbruch) weist auf mindere Qualität, Fäule oder Reaktionsholz hin.
Das Bruchbild ist ein einfaches Prüfmerkmal für die Holzqualität: Zähe Hölzer wie Esche oder Hickory brechen splittrig und langfaserig, spröde oder geschädigte Hölzer kurz und glatt. Faserbruch ist auch bei der Beurteilung der Bruchsicherheit von Bäumen (Baumstatik) relevant.
Eigenschaften
- Bruch quer zur Faser
- Fasern werden durchtrennt
- Splittrig = fest, glatt = spröde
- Prüfmerkmal für Qualität
Verwendung
- Holzqualitätsbeurteilung
- Bruchsicherheit (Baumstatik)
- Materialprüfung
Vorteile
- Einfaches Qualitätsmerkmal
- Zeigt Festigkeit/Zähigkeit
Nachteile
- Glatter Bruch = mindere Qualität
- Auf Schäden hinweisend
Maßeinheiten
- Kein festes Maß – Bruchbild
- Zäh (splittrig) vs. spröde (glatt)
Umrechnungen
Für „Faserbruch" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Am Bruchbild die Holzqualität abschätzen: Ein langfaseriger, splittriger Faserbruch steht für zähes, festes Holz; kurzer, glatter Bruch für sprödes oder geschädigtes Holz.
Häufige Fragen
Was ist Faserbruch?
Ein Bruch des Holzes quer zur Faser, bei dem die Fasern durchtrennt werden.
Was sagt das Bruchbild aus?
Ein splittriger, langfaseriger Bruch zeigt festes Holz an, ein glatter Sprödbruch mindere Qualität, Fäule oder Reaktionsholz.