Eichenholz
Eichenholz ist ein sehr hartes, dichtes Brennholz mit langer Glutdauer und hohem Heizwert.
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Ausführliche Erklärung
Eiche gehört zu den schwersten heimischen Hölzern. Als Brennholz liefert es eine besonders lange, ruhige Glut und eignet sich hervorragend zum Halten der Wärme über die Nacht.
Wegen des hohen Gerbsäuregehalts sollte Eichenholz besonders lange trocknen und idealerweise mit anderen Holzarten gemischt verbrannt werden. Gut abgelagert ist es eines der hochwertigsten Brennhölzer überhaupt.
Eigenschaften
- Sehr hartes, dichtes Holz
- Lange Glutdauer
- Hoher Gerbsäuregehalt
- Lange Trocknungszeit nötig
Verwendung
- Kaminofen
- Kachelofen
- Zentralheizung mit Holz
- Grundlast über Nacht
Vorteile
- Sehr hoher Heizwert
- Sehr lange Glut
- Ideal für Dauerbetrieb
Nachteile
- Lange Trocknung (2–3 Jahre)
- Gerbsäure kann Geruch verursachen
- Höherer Preis
Maßeinheiten
- Heizwert
- ca. 2100 kWh je Raummeter (trocken)
- Restfeuchte
- unter 20 %
Umrechnungen
- 1 Rm Eiche (trocken) ≈ 200 l Heizöl
- 1 Fm Eiche = ca. 1,4 Rm geschichtet
Tipp aus der Praxis
Eiche wegen der Gerbsäure gut zwei bis drei Jahre trocknen lassen und gern mit Buche mischen – das ergibt ein ruhiges, geruchsarmes Feuer.
Häufige Fragen
Ist Eichenholz gutes Brennholz?
Ja, es zählt zu den besten – sehr hoher Heizwert und sehr lange Glut.
Warum muss Eiche so lange trocknen?
Wegen der hohen Dichte und des Gerbsäuregehalts.