Zwieselbruch
Ein Zwieselbruch ist das Aufreißen oder Ausbrechen eines Baumes an einer Zwiesel-Gabelung.
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Ausführliche Erklärung
Ein Zwiesel ist eine Zwei- oder Mehrfachgabelung des Stammes. Sind die Gabeläste mit eingewachsener Rinde verbunden (Druckzwiesel), fehlt die feste Verbindung – unter Wind-, Schnee- oder Eislast kann die Gabelung aufreißen und ein Stämmling ausbrechen: der Zwieselbruch.
Zwiesel mit Rindeneinschluss sind daher ein häufiges Bruchrisiko, besonders bei Straßen- und Parkbäumen. In der Baumkontrolle werden sie beurteilt und bei Bedarf durch Kroneneinkürzung oder Kronensicherung (Gurtung) entschärft.
Eigenschaften
- Ausbruch an einer Zwiesel-Gabelung
- Risiko bei Rindeneinschluss
- Durch Wind/Schnee/Eislast
- Wichtiges Bruchrisiko
Verwendung
- Baumkontrolle
- Verkehrssicherung
- Kronensicherung
Vorteile
- Erkennbar und beurteilbar
- Durch Sicherung entschärfbar
Nachteile
- Plötzlicher Ausbruch möglich
- Verkehrssicherungsrisiko
Maßeinheiten
- Bewertung in der Baumkontrolle
- Zwieseltyp (Zug-/Druckzwiesel)
Umrechnungen
Für „Zwieselbruch" sind derzeit keine Umrechnungen hinterlegt.
Tipp aus der Praxis
Zwiesel mit eingewachsener Rinde an Wegbäumen kritisch prüfen – sie brechen bei Sturm oder Schneelast bevorzugt aus; Kronensicherung oder Einkürzung mindern das Risiko.
Häufige Fragen
Was ist ein Zwieselbruch?
Das Aufreißen oder Ausbrechen eines Baumes an einer Zwiesel-Gabelung.
Welche Zwiesel sind gefährlich?
Vor allem Druckzwiesel mit eingewachsener Rinde ohne feste Verbindung.